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Schleswig-Holstein wählt – Ihr auch?

Neues Projekt Schleswig-Holstein wählt – Ihr auch?

Ein Projekt für 57347 potenzielle Erstwähler mit einem Ziel: Bei #ersteWahl sollen diejenigen im Mittelpunkt stehen, die am 7. Mai zum ersten Mal ihr Kreuz auf den Wahlzetteln machen.

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Die Landtagswahl kurz erklärt

Sie studieren auf der Wiese vor dem Landtag Broschüren: Christoph Peters, Stina Vollerts, Jasmin Mielke, Nadine Hann, Jacqueline Röske, Jenny Kortum und Katharina Zunzer (von links). Dass junge Wahlberechtigte wie sie ihre Chance wahrnehmen und mitbestimmen, wer künftig Entscheidungen trifft, halten sie für wichtig.

Quelle: Thomas Eisenkrätzer

Kiel. Dabei wenden sich die Volontäre der Kieler Nachrichten insbesondere an die 16- bis 22-Jährigen, ob Schüler, Auszubildende, Studenten, Berufstätige, Arbeitssuchende oder junge Familien. Damit soll die Politikverdrossenheit zurückgedrängt und Interesse geweckt werden – für Mitbestimmung, für die Demokratie und für die Landtagswahl in Schleswig-Holstein.

 In den kommenden sechs Wochen soll das Bewusstsein junger Wahlberechtiger ab 16 wachsen. Sie haben nun die Möglichkeit, das politische Geschehen im Norden aktiv mitzugestalten. Dabei können sie mit ihrer Stimme etwas bewegen. Das ist den jungen Erstwählern Nadine Hann, Jenny Kortum, Jasmin Mielke ebenso bewusst wie Christoph Peters, Jacqueline Röske, Stina Vollertsen und Katharina Zunzer. Die Auszubildenden des Kieler Amtsgerichts waren gestern bei der letzten Sitzung des Landtages vor der Wahl zu Gast.

 Sie alle wollen am 7. Mai wählen, denn, wie sie selbst sagen, koste dies „ja gar nicht viel Zeit“. „Die Zeit, die man sonst am Handy hängt, kann man sich schließlich auch dafür nehmen“, stellt die 21-jährige Jacqueline Röske fest. Dafür erntet sie zustimmendes Nicken in der Runde.

„Alles ist besser als Nichtwählen“

 „Alles ist besser als Nichtwählen“, so der Konsens der Kollegen, den Christoph Peters (21) so auf den Punkt bringt: „Sonst unterstützt man am Ende noch die Idioten.“ Ein wenig Orientierung vorab kann nicht schaden, denn, so gibt Jenny Kortum (18) freimütig zu: „Wenn ich dieses Wochenende wählen müsste, wüsste ich nicht, bei wem ich mein Kreuz machen soll.“

 Ihnen, und allen anderen Erstwählern soll das Projekt #ersteWahl helfen. Es beinhaltet eine eigene Berichterstattung speziell für die junge Zielgruppe. Sie soll zum Großteil online erfolgen. Das Projekt #ersteWahl will Jugendliche und junge Erwachsene genau da abholen, wo sie sich auch sonst gerne austauschen: in sozialen Netzwerken wie Instagram, Facebook, Twitter und neuerdings auch auf Snapchat, aber auch bei KN-online und in dem projekteigenen Dossier posten die Volontäre deshalb ab sofort regelmäßig Inhalte eigens für Erstwähler.

Projekt auf allen Kanälen

 Dabei soll es nicht einfach nur um große Parteien gehen, ihre Spitzenkandidaten und deren Wahlkampf. Bei #ersteWahl soll auch die Komponente Unterhaltung nicht zu kurz kommen. Mit YouTube-Videos, Snapchat-Stories, Visual Statements, GIFs, Listings, Quiz-Angeboten und mehr soll es neben informativen Inhalten auch regelmäßig humorvolle Beiträge geben.

 Alles, was Erstwähler in punkto Wahlen interessiert, soll thematisiert werden. Antworten auf ihre Fragen dürfen sich unsere Leserinnen und Leser auch von den Spitzenkandidaten erhoffen. Welche Punkte in den Programmen der Parteien sind für junge Menschen interessant? Wie erlebt ein Spitzenkandidat seinen Wahlkampf-Alltag? Wir sind live dabei, via Facebook, auf Instagram und Snapchat.

 Die Snapchat-Stories sind auf dem Account kn-online zu finden, auf Instagram posten wir unter kieler.nachrichten.

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