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CDU hat Ärger mit Wahlplakaten

#ersteWahl CDU hat Ärger mit Wahlplakaten

Die Richtlinien für Wahlplakate machen vor allem der CDU zu schaffen. Unter der Woche sorgte ein Plakat mit Spitzenkandidat Daniel Günther auf einem einsamen Acker bei Neumünster für Spott. Nun gibt es in Lübeck Ärger wegen der Größe der Plakate. Läuft es ungünstig für die CDU, muss sie alle abnehmen.

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Bei Wasbek steht ein Wahlplakat mit Daniel Günthers Konterfei einsam und unlesbar auf einem Acker.

Quelle: Carsten Rehder/dpa

Kiel/Lübeck. Die Richtlinien für Größe, Format und Abständen zur Straße für Wahlplakate sind von Ort zu Ort unterschiedlich. Deshalb steht ein Großflächenplakat von CDU-Spitzenkandidat Daniel Günther auf einem Acker in Wasbek bei Neumünster mehr als 50 Meter von der B430 entfernt – und ist von dort aus trotz seiner Größe von 3,56x2,25 Metern nicht lesbar.

In Kiel dürfen gar keine Großflächenplakate aufgehängt werden – anders als beispielsweise in Ratzeburg oder Lübeck. Doch auch dort kann man noch einiges falsch machen. So geschehen bei der CDU. Ihr Kreisverband in Lübeck hat nun Ärger, weil er für die Plakate an den Laternenmasten am Straßenrand ein falsches Format gewählt hat.

Die CDU habe sich nicht an die Vorgaben gehalten, die bereits Anfang März in einem Vorgespräch mit allen Parteien besprochen worden seien, sagte Stadtsprecherin Nicole Dorel. „Erlaubt sind die Formate A1 und A0, die CDU hat aber Plakate im Format B1 aufgehängt. Das ist durch die Sondernutzungserlaubnis nicht gedeckt. Deshalb müssen die Plakate weg, auch weil inzwischen eine zweite Partei die Aufhängung von B1-Plakaten beantragt hat“, sagte sie. Das Format B1 liegt in der Größe zwischen A1 und A0.„Wenn uns das Gericht nicht recht gibt und die Plakate tatsächlich verschwinden müssen, wird es an Lübecks Straßen keine CDU-Wahlwerbung geben. Neue Schilder werden wir nicht aufhängen“, sagte der CDU-Wahlkampfmanager CDU-Wahlkampfmanager Oliver Prieur.

mit dpa

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