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Vergeblich das Feld abgesucht

Unfallopfer war bei der Freundin


Nach einem Unfall zwischen Scharbeutz und Klingberg im Kreis Ostholstein hat am Montag ein Großaufgebot von Feuerwehrleuten und DRK stundenlang nach dem Fahrer des verunglückten Autos gesucht.
Die Polizei suchte zuerst vergeblich nach dem Unfallopfer.

Die Polizei suchte zuerst vergeblich nach dem Unfallopfer.

© sen

Scharbeutz. Der war inzwischen nach Hause gegangen. Seine Freundin brachte ihn rund fünf Stunden später an die Unfallstelle zurück. Der 27-Jährige war nach Polizeiangaben kurz nach Mitternacht mit seinem Auto in einen Knick gefahren.

Fußgänger hätten den Aufprall gehört und kurz darauf das verlassene und schwer beschädigte Auto entdeckt, sagte ein Polizeisprecher. Da die Zeugen in der Dunkelheit aus einem angrenzenden Feld ein Stöhnen und Knacken hörten, riefen sie die Polizei. Die versuchte zunächst, das Handy des Fahrers zu orten. Als das fehlschlug, durchkämmten mehr als 60 Feuerwehrleute und DRK-Helfer mit Suchhunden das Gelände, bis der junge Mann schließlich in Begleitung seiner Freundin auftauchte.

Der 27-Jährige hatte keine sichtbaren Verletzungen, wurde jedoch vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Nach Polizeiangaben besteht der Verdacht, dass er Drogen genommen hatte.

dpa

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