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Wegen eines elektrischen Defekts sind Montag zwischen 11.30 Uhr und 17 Uhr beide großen Schleusen in Brunsbüttel ausgefallen. Ursache soll eine Störung in der elektronischen Steuerung der Schleusentorantriebe gewesen sein.

Foto: Fast 16 300 Schiffe haben im ersten Halbjahr den Nord-Ostsee-Kanal befahren und damit 2,6 Prozent mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum.

Fast 16 300 Schiffe haben im ersten Halbjahr den Nord-Ostsee-Kanal befahren und damit 2,6 Prozent mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum. Wie die Kanalverwaltung am Freitag weiter mitteilte, gab es im Durchgangsverkehr einen minimalen Rückgang um 0,2 Prozent, während der Teilstreckenverkehr auf der 100 Kilometer langen Wasserstraße zwischen Kiel und Brunsbüttel um 12,1 Prozent zulegte.

Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung
Foto: Der Frachter „Siderfly“ (Foto) war im vergangenen Jahr mit dem Tanker „Coral Ivory“ im Nord-Ostsee-Kanal zusammengestoßen.

Vor den deutschen Küsten wird es immer sicherer. Zu diesem Ergebnis kommt der Jahresbericht der Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung. Die Zahl der Unfallmeldungen von Sport- und Berufsschiffen sank 2013 im vierten Jahr in Folge auf den tiefsten Stand seit 2004. Der Nord-Ostsee-Kanal ist einer der Schwerpunkte in der Unfallbilanz.

Foto: Die "Annegret" passiert am Dienstag bis 18 Uhr den Nord-Ostsee-Kanal.

Die Reederei SAL verschifft vier moderne Hafenmobilkräne der Firma Liebherr von Rostock nach Fernost. Deshalb passiert die "Annegret" am Dienstag bis 18 Uhr den Nord-Ostsee-Kanal.

Foto: Kreuzfahrer „Seabourn Quest“ passiert den Containerfrachter „Pollux“ im Binnenhafen. Der Kreuzfahrer musste stundenlang vor der Schleuse warten, da zurzeit nur eine Kammer in Kiel einsatzbereit ist.

Hin und wieder haben Schleusensperrungen auch ihren Vorteil. Für die gut 450 Passagiere des Luxus-Kreuzfahrtschiffes „Seabourne Quest“ hatte der Ausfall von drei der vier Schleusenkammern in Kiel-Holtenau am Montag zumindest den Vorteil, dass sie in Ruhe ausschlafen konnten und nicht wie geplant um 6 Uhr früh in die Förde einliefen.

U-Boot für Israel
Foto: Das U-Boot "Rahav" um 8 Uhr bei der Passage von Landwehr.

Das neueste U-Boot für Israel ist am Freitag in den Morgenstunden sicher durch den Nord-Ostsee-Kanal eskortiert worden. Die bei der Kieler Werft ThyssenKrupp Marine Systems (HDW) gebaute "Rahav" kehrte von einer Testfahrt aus der Nordsee nach Kiel zurück.

Nord-Ostsee-Kanal stundenlang gesperrt
Foto: Der Frachter "Anne Sibum" musste am Nachmittag abgeschleppt werden.

Sommer, Sonne und fast Windstille. Eigentlich kein Wetter für Schiffshavarien. Dennoch ging am Montagmittag auf dem Kanal nichts mehr. Der zypriotische Containerfrachter „Anne Sibum“ hatte die meistbefahrene künstliche Seewasserstraße der Welt über Stunden lahmgelegt. Ein Defekt am Propeller war Schuld.

Atomtransport durch Schleswig-Holstein
Foto: Atomtransport auf der Förde: In den blauen Containern auf dem Vorschiff des russischen Frachters „Kapitan Yakuvlev“ befindet sich Uranhexaflroid. Das Schiff pendelt regelmäßig zwischen Häfen in Westeuropa und Russland.

Der Widerstand gegen den Transport von radioaktiven Gütern über die Häfen Schleswig-Holsteins und durch den Nord-Ostsee-Kanal wächst. Eine Bürgerinitiative will am 9. August mit einem einwöchigen Anti-Atom-Camp auf die Situation aufmerksam machen.

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