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Foto: 6000 Jobs in Gefahr: Andreas Katschke von der Handwerkskammer.

Für die Wirtschaft im Norden ist es eine tickende Zeitbombe: Immer mehr Mittelständler in Schleswig-Holstein haben Probleme, einen Nachfolger zu finden. Die Kammern warnen vor dem Verlust von Arbeitsplätzen und Betriebsvermögen. Kostenpflichtiger Inhalt

Viele Firmen finden keinen Chef
Foto: Jens Seydell (re.), früherer Inhaber des Radio- und Fernsehdienstes Laboe, hat die Fischräucherei am Laboer Hafen von Jürgen Schröder (Mitte) übernommen. Unternehmensmentor Jörg Stolzenburg hat den Prozess eng begleitet. Seydells Neffe Nils Artkämper (hinten) verkauft.

Das Problem wird unterschätzt. Und zwar dummerweise von denen, die es am meisten betrifft: den Unternehmern. Die regeln ihre Nachfolge nicht – oder oft viel zu spät. Das zeigen beispielsweise die Erfahrungen der Berater der IHK zu Kiel. Die Kammer will das Thema daher künftig noch stärker in den Vordergrund rücken. Kostenpflichtiger Inhalt

Schleswig-Holstein
Foto: Die Europäische Union ist auch ein Helfer des Naturschutzes, zum Beispiel im Jardelunder Moor bei Flensburg.

Tuer, undemokratisch, regelungswütig: Europa hat kein gutes Image. Doch Europa tut viel Gutes – auch für Schleswig-Holstein. Selbst im Moor steckt ein Stück Europäische Union, Naturschützer bezeichnen sie als „unverzichtbares Instrument“. Kostenpflichtiger Inhalt

Beiersdorf richtet den Fokus auf Asien und Lateinamerika.

Der Nivea-Konzern Beiersdorf richtet den Fokus verstärkt auf die Wachstumsmärkte in Asien und Lateinamerika. Erstmals habe der Konzern im Kosmetikbereich über 50 Prozent des Gesamtumsatzes in diesen Regionen erwirtschaftet, sagte der Vorstandsvorsitzende Stefan F.

Der Flughafenausbau kommt ins Trudeln.

Der überraschende Eigentümerwechsel beim Flughafen Lübeck bringt den Rechtsstreit um den Flughafenausbau ins Trudeln. Das Oberverwaltungsgericht in Schleswig hat den für nächste Woche geplanten Verhandlungstermin abgesagt.

Die Offshore-Windparks in der Nordsee werden untersucht.

Die Energiefirmen Eon, Dong Energy und Strabag OW EVS wollen sieben Jahre lang den Einfluss von Offshore-Windparks auf die Nordsee analysieren. Untersucht werde ein 4300 Quadratkilometer großes Gebiet nördlich der ostfriesischen Inseln, teilten die Unternehmen am Donnerstag mit.

Schleswig-Holsteins Unternehmer tun sich im Alter zunehmend schwerer bei der Suche nach einem geeigneten Nachfolger. Nach einer am Donnerstag vorgestellten freiwilligen Umfrage der Industrie- und Handelskammern sowie der Handwerkskammern haben zahlreiche Firmeninhaber den Betriebsübergang noch nicht geregelt.

Der Nordosten freut sich über mehr Touristen.

In den ersten beiden Monaten dieses Jahres sind erheblich mehr Touristen zu mehrtägigen Besuchen nach Schleswig-Holstein gekommen als im gleichen Vorjahreszeitraum.

Schiffbau- und Offshore-Wirtschaft
Foto: Bislang werden überwiegend an den Häfen der Nordseeküste Offshore-Anlagen gebaut, so wie hier in Emden.

Die Nachricht war ein Schock: Siemens gab Ende März bekannt, 194 Millionen Euro in den Bau von zwei Fabriken in englischen Häfen zu investieren. Deutsche Häfen hatten das Nachsehen. „Wir brauchen für die Industrie verlässliche Rahmenbedingungen in Deutschland“, forderte deshalb Uwe Beckmeyer, Maritimer Koordinator der Bundesregierung, in Kiel. Kostenpflichtiger Inhalt

Hamburgs Finanzsenator Peter Tschentscher (SPD).

Hamburgs Finanzsenator Peter Tschentscher (SPD) sieht den Schifffahrtsstandort Hamburg durch die Fusion von Hapag-Lloyd mit CSAV aus Chile gestärkt. "Es ist vor allem auch für die Stadt ein Gewinn, den Zusammenschluss unter Hamburger Führung zu vollziehen und damit die Unternehmenszentrale am Ballindamm zu stärken", teilte Tschentscher am Mittwochabend mit.

Hapag-Lloyd und CSAV schließen sich zusammen.

Die Container-Reederei Hapag-Lloyd und der chilenische Konkurrent CSAV gehen zusammen. Das teilten die Unternehmen am Mittwoch in Hamburg mit. Durch den Zusammenschluss entsteht das weltweit viertgrößte Unternehmen der Branche.

Das Hamburger Finanzgericht muss erneut über dubiose "Cum-Ex"-Aktiengeschäfte verhandeln. Der Bundesfinanzhof (BFH) in München hob ein Urteil dazu am Mittwoch auf und wies es an die Vorinstanz zurück, wie ein Sprecher sagte.

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