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Die Verkehrslage in Hamburg macht Spediteuren Sorgen.

Die Verkehrssituation in der Metropolregion Hamburg hat nach Ansicht des Speditionsgewerbes chaotische und teils unhaltbare Zustände erreicht. "Der Infarkt droht", sagte Johan P.

Foto: Dass Lübeck den Airport wieder in Eigenregie führt, ist unwahrscheinlich.

Das Wirtschaftschaos um den Flughafen Lübeck hat drastische Folgen: Der Airport Blankensee musste am Mittwoch Insolvenz anmelden. Damit steht der einzige Regionalflughafen auf schleswig-holsteinischem Festland vor dem Aus. Die gute Nachricht für Urlauber und Beschäftigte: Vorerst läuft der Flugbetrieb normal weiter. Wie es mit dem einst städtischen Flughafen aber weitergehen soll, ist ungewiss.

Behrendts schneller Wechsel sorgt für Kritik.

Hamburgs Grüne haben den geplanten direkten Wechsel von Hapag-Lloyd-Chef Michael Behrendt auf den Posten des Aufsichtsratsvorsitzenden scharf kritisiert. Das verstoße gegen die hanseatische Kaufmannstradition, sagte der Grünen-Wirtschaftsexperte Anjes Tjarks am Mittwoch.

Notgeschäftsführer Weegen vor dem Flughafengebäude.

Am Flughafen Lübeck hat ein Notgeschäftsführer die Arbeit aufgenommen. Der erst im Januar aus gesundheitlichen Gründen zurückgetretene Geschäftsführer Siegmar Weegen sei vom Gericht mittlerweile als Notgeschäftsführer bestellt worden, teilte eine Flughafensprecherin am Mittwoch mit.

Der Flugbetrieb soll weiter normal laufen.

Die Lage am Flughafen Lübeck bleibt auch gut eine Woche nach dem überraschenden Eigentümerwechsel unübersichtlich. "Trotz verschiedener Versuche von verschiedener Seite - Stadt, Land, Mitarbeiter - gibt es weder zum ausgeschiedenen Alt-Eigentümer noch zu den neuen Eigentümern irgend einen Kontakt", sagte Lübecks Bürgermeister Bernd Saxe (SPD) am Mittwoch der dpa.

Vorstandschef von Hapag-Lloyd, Michael Behrendt.

Der Vorstandschef von Hapag-Lloyd, Michael Behrendt (62), wechselt bereits im Herbst dieses Jahres an die Spitze des Aufsichtsrates der Reederei. Amtsinhaber Jürgen Weber (72) habe sich entschlossen, den Vorsitz vorzeitig zu übergeben, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Hamburg mit.

Schleswig-Holsteinische Verkehrsunternehmen haben im vergangenen Jahr laut einer Statistik weniger Fahrgäste im Liniennahverkehr transportiert als in den Vorjahren.

Die Hamburger Verkehrsmittel werden häufig genutzt.

Hamburger Verkehrsunternehmen haben 2013 mehr Fahrgäste transportiert als in den Vorjahren. Die Zahl kletterte von 643 Millionen 2012 auf 701 Millionen ein Jahr später, wie das Statistische Amt am Dienstag mitteilte.

Ein Container der Reederei Hapag-Lloyd.

Die sich neu formierende Reederei Hapag-Lloyd hat eine weitere Hürde genommen. Nur 2,7 Prozent der Aktionäre der chilenischen Reederei CSAV haben sich gegen die Zusammenlegung des CSAV-Containergeschäfts mit Hapag-Lloyd ausgesprochen.

Foto: 6000 Jobs in Gefahr: Andreas Katschke von der Handwerkskammer.

Für die Wirtschaft im Norden ist es eine tickende Zeitbombe: Immer mehr Mittelständler in Schleswig-Holstein haben Probleme, einen Nachfolger zu finden. Die Kammern warnen vor dem Verlust von Arbeitsplätzen und Betriebsvermögen. Kostenpflichtiger Inhalt

Viele Firmen finden keinen Chef
Foto: Jens Seydell (re.), früherer Inhaber des Radio- und Fernsehdienstes Laboe, hat die Fischräucherei am Laboer Hafen von Jürgen Schröder (Mitte) übernommen. Unternehmensmentor Jörg Stolzenburg hat den Prozess eng begleitet. Seydells Neffe Nils Artkämper (hinten) verkauft.

Das Problem wird unterschätzt. Und zwar dummerweise von denen, die es am meisten betrifft: den Unternehmern. Die regeln ihre Nachfolge nicht – oder oft viel zu spät. Das zeigen beispielsweise die Erfahrungen der Berater der IHK zu Kiel. Die Kammer will das Thema daher künftig noch stärker in den Vordergrund rücken. Kostenpflichtiger Inhalt

Schleswig-Holstein
Foto: Die Europäische Union ist auch ein Helfer des Naturschutzes, zum Beispiel im Jardelunder Moor bei Flensburg.

Tuer, undemokratisch, regelungswütig: Europa hat kein gutes Image. Doch Europa tut viel Gutes – auch für Schleswig-Holstein. Selbst im Moor steckt ein Stück Europäische Union, Naturschützer bezeichnen sie als „unverzichtbares Instrument“. Kostenpflichtiger Inhalt

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GM-Chefin Mary Barra neben einem Opel Insignia Country Tourer.

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