Navigation:
Leserreisen ePaper OnlineServiceCenter (OSC)
Wohnen

Wohnungsunternehmen: Energiekosten sind sozialer Sprengstoff


Der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW) hat am Montag vor gravierenden Folgen der steigenden Energiekosten gewarnt. Nach Angaben des Verbands sind die Energiekosten seit 2000 um 97 Prozent gestiegen, unter anderem durch höhere Abgaben und Steuern.
Steigende Energiekosten mit gravierenden Folgen?

Steigende Energiekosten mit gravierenden Folgen?

© Bernd Thissen/Archiv

Rostock. Der Bund müsse deshalb den Mietern durch Anpassung beim Wohngeld und beim Hartz-IV-Satz helfen.

Nicht nur die hohen Energiekosten und die Umsetzung der Energiewende belasteten die Wohnungswirtschaft und die Mieter. Zudem würde das Wohnen durch die Energieeinspar- und Trinkwasserverordnung sowie höhere Heizkosten, Grundsteuern und Grunderwerbsteuern verteuert, hieß am Montag beim Verbandstag in Rostock. Dabei würden die Wirtschaftlichkeit und Sozialverträglichkeit zu wenig beachtet. Dies stelle sozialen Sprengstoff dar.

Der VNW vertritt eigenen Angaben zufolge 312 Wohnungsgenossenschaften und -gesellschaften (Hamburg: 88, Mecklenburg-Vorpommern: 153 und Schleswig-Holstein: 71) mit insgesamt 712 000 Wohnungen und 1,4 Millionen Mietern.

dpa

Nächster Artikel
Nächster Artikel
Vorheriger Artikel
Voriger Artikel
Anzeige

Wirtschaft aus aller Welt

Auto
GM-Chefin Mary Barra neben einem Opel Insignia Country Tourer.

Das Rückruf-Debakel der vergangenen Monate und die teure Sanierung von Opel haben ein großes Loch in die Bilanz von General Motors gerissen. Der größte US-Autokonzern verdiente im ersten Quartal unterm Strich 108 Millionen Dollar (78 Mio Euro), nachdem es im Vorjahreszeitraum noch 873 Millionen Dollar waren.

Wirtschaft weltweit


Top