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Eröffnungs-Erwartungen übertroffen

SZ Media Store Eröffnungs-Erwartungen übertroffen

Am Ende wurden die Erwartungen sogar noch übertroffen: Bereits eine Viertelstunde vor der offiziellen Eröffnung des neuen SZ Media Stores am Sonnabend standen die ersten Neugierigen vor der Tür, um einen Blick in die komplett neu- und umgestalteten Räume im Verlagshaus an der Hamburger Straße zu werfen.

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Am Sonnabend öffnen sich die Türen

Das Team vom Media Store freute sich auf die Eröffnung.

Quelle: Frank Peter

Bad Segeberg. Es fühlte sich ein wenig an wie bei einer großen Theater-Premiere: Über ein Vierteljahr hatten Regisseur, Ensemble, Dramaturgen, Handwerker und Kulissenschieber buchstäblich bis zur allerletzten Minute geplant, gearbeitet und geprobt: Nun warteten alle gemeinsam gespannt auf die Reaktion des Publikums. Dass die schließlich genau so ausfiel, wie es sich die Beteiligten insgeheim erhofft hatten, sorgte zunächst für Erleichterung – und dann für mächtig viel Arbeit.

Schon eine Viertelstunde vor der offiziellen Eröffnung des neuen SZ Media Stores am Sonnabendmorgen warteten die ersten Neugierigen in der Fußgängerzone vor der verschlossenen Tür, um einen ersten Blick in die komplett umgestalteten Räume an der Hamburger Straße 26 werfen zu können. Bis Anfang des Jahres war dort noch die traditionsreiche Buchhandlung C.H. Wäser beheimatet gewesen.

Zeit zum Durchatmen war Store-Koordinator Bennet Drapatz (23) und dem um zwei neue Kolleginnen – Irmgard Johannsen und Nele Engel – erweiterten Team des SZ-Kundencenters ab Punkt 9 Uhr bis auf weiteres nicht mehr vergönnt. Immer neue Besucher fanden bei herrlichem Frühsommerwetter den Weg ins Erdgeschoss des Verlagsgebäudes, um sich über reizvolle Angebote wie die Kombination aus neuem Tablet-Computer und E-Paper-Abonnement der Segeberger Zeitung beraten zu lassen, beim großen Gewinnspiel drei Fragen zu beantworten, an der Autorennbahn mit dem Modellflitzer einige computergesteuerte Runden zu drehen, sich gemeinsam mit einem leibhaftigen Indianer-Häuptling und der beliebten Zeitungsente „Paula Print“ fotografieren zu lassen oder sich einfach nur in aller Ruhe umzuschauen.

Hier finden Sie Bilder von der Eröffnung am Sonnabend,

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Neben den auf rund 300 Quadratmeter erweiterten, hell und modern ausgestatteten Räumen waren es vor allem die Inhalte, die bei den Kunden aus Segeberg und Umgebung auf positive Resonanz stießen. SZ-Leser wie Helga und Kurt Dallmeyer (63 und 64) aus Wahlstedt, die die gedruckte Ausgabe bereits im Abo beziehen, nutzten die Gelegenheit, auch gleich noch das E-Paper dazu zu bestellen. Lesen wollen die Wahlstedter es dann auf dem gleich mit erworbenen iPad von Apple.

Während sich der Direktor des Städtischen Gymnasiums, Frank Ulrich Bähr, von SZ-Mitarbeiterin Petra Kahl noch die verschiedenen Pakete (Bundles) erläutern ließ, machten Dr. Dieter Freese und Hannelore Kellenbenz schon Nägel mit Köpfen: Sie buchten das E-Paper und nahmen gleich noch ein iPad Pro mit nach Hause.

Die Investition in den neuen SZ Media Store bedeute „einen Aufbruch in das neue Zeitalter eines modernen Medienhauses“, sagte Verlagshausleiter Thorsten Dücker. Besonders wichtig sei ihm der Service-Gedanke. „Wir nehmen unsere Kunden an die Hand und begleiten sie die ersten Schritte.“ Die Türen ständen jedem „auch für einfachste Fragen“ immer offen. Wo der Fachhandel die Menschen mit den gerade erworbenen und oft noch unbekannten Geräten allein lasse, biete der Media Store Hilfe bei allen Fragen zu Bedienung oder Einrichtung.

Für Bad Segebergs Bürgermeister Dieter Schönfeld, der sich vor Ort bereits selbst ein Bild gemacht hat, steht bei alldem noch eine andere, für ihn noch bedeutsamere Botschaft im Vordergrund: das Bekenntnis des Unternehmens zum Standort. Er habe sich zunächst einmal sehr gefreut, dass der Media Store gebaut worden ist. „Die Segeberger Zeitung gehört ebenso wie die Kieler Nachrichten zu meiner täglichen Literatur“, betonte der Verwaltungschef, und das solle auch so bleiben.

Es war Geschäftsführer Christian T. Heinrich, der den Bürgermeister in dieser Frage hatte beruhigen können. Sowohl die Kieler Nachrichten, denen die SZ inzwischen zu 100 Prozent gehört, als auch deren großer Partner, die Mediengruppe Madsack aus Hannover, sähen das Projekt als Meilenstein für eine gemeinsame Zukunft. Heinrich hat mit den neuen Räumen mittelfristig sogar noch weitergehende Pläne: „Sie sind doch ideal für Veranstaltungen – ob kleinere Konzerte, Lesungen oder auch mal eine politische Diskussion.“

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