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Hauch von Jahrmarkt bei den "Veilchen"

Holstein-Gastspiel lockte Rekordkulisse Hauch von Jahrmarkt bei den "Veilchen"

Es duftete nach frisch gebrannten Mandeln, Popcorn und Zuckerwatte. Jahrmarkt in Neumünster? Nein, der VfR hatte ein Spiel in der Fußball-Regionalliga. 4437 Anhänger strömten zum Landesderby gegen Holstein Kiel in die Grümmi-Arena. Es ist die größte Kulisse seit Mai 2004.

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Fan-Tour zum Auswärtsspiel

Schon mehr als eine Stunde vor dem Spiel gegen Holstein Kiel strömten die Fans in die Grümmi-Arena.

Quelle: Lühn

Neumünster. Damals, als die „Veilchen“ längst als Regionalliga-Absteiger feststanden, kamen gegen den FC St. Pauli 5335 Zuschauer. Sogar das alte Verkehrskonzept aus dieser Zeit wurde wieder belebt. Die Geerdtsstraße wurde zur Einbahnstraße erklärt. „Der VfR hat die Auflagen der Norddeutschen Fußballverbandes zu 100 Prozent erfüllt“, sagte Eddy Münch. Er ist einer der vier Sicherheitsbeauftragten des Norddeutschen Fußball-Verbandes. Noch vor vier Wochen sei er skeptisch gewesen. „Aber Kompliment an die Verantwortlichen im Verein“, sagte Münch. Er lobte dabei den Vorsitzenden Detlef Klusemann, der sogar das Zertifikat „schwer entflammbar“ für die mobilen, aber Toilettenhäuschen vorlegte.

 Per Shuttle ließen sich die Fans, die auf dem Jugendspielplatz parkten – dort wo sonst der Jahrmarkt zu Hause ist – vor das Stadion fahren. Viele pilgerten bei strömendem Regen gar zu Fuß und sorgten für einen großen Menschenauflauf. Dennoch blieben ganz lange Schlangen wie noch vor dem Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg II vor den Kassen diesmal aus. „Wir haben aus den Fehlern gelernt“, sagte VfR-Vorstands-Beisitzer Siegfried Guder. Werner Bröcker, in der Regionalligasaison 2003/04 noch Sportlicher Leiter beim VfR, ergänzte: „Das wird hier alles von Spiel zu Spiel besser.“

 Und so trafen sich viele Sportanhänger. Auch solche, die lange nicht mehr den VfR besuchten. „Phänomenal, was hier auf die Beine gestellt wird“, lobte SHFV-Präsident Hans-Ludwig Meyer.  Nach der Partie waren alle froh, dass auch der Sicherheitsdienst einen ruhigen Sonntag verbringen konnte. „Jetzt beginnt wieder das normale Leben“, sagte der zweite Vorsitzende Gerd Grümmer.

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