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Holstein Kiel Anfang fordert Sensibilität an der Bande
Sport Holstein Kiel Anfang fordert Sensibilität an der Bande
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07:00 13.01.2017
Von Andreas Geidel
Unliebsame Szenen: Holstein-Profi Steven Lewerenz (re.) erlebt durch den Lübecker Aleksander Nogovic den verletzungsträchtigen Bandencheck. Quelle: imago/objectivo
Kiel

Die Analyse der trainingsintensiven Tage von Spanien, Gespräche mit Sportchef Ralf Becker, aber auch die Vorbereitung auf das Lotto-Hallenmasters am Sonnabend standen auf dem Programm. Welche Spieler ihre Künste auf dem Kunstrasen der Sparkassen-Arena zeigen dürfen, steht trotz der Nominierung eines vorläufigen Kaders noch nicht explizit fest. „Ich muss noch abwarten, wie die Spieler die Woche in Spanien verkraftet haben. Sicher werden aber einige Akteure aus der U23 dabei sein“, so Anfang.

Während seiner aktiven Profikarriere habe er, so Anfang, immer gerne in der Halle gespielt. War mit Schalke Zweiter und mit Fortuna Düsseldorf Dritter bei den damals noch üblichen DM-Enrunden in Dortmund oder München. „Und beim Berliner Turnier für Traditionsmannschaften habe ich einmal gegen Real Madrid gespielt“, erinnert sich Anfang. Von dem Budenzauber am Sonnabend erhofft sich der Coach vor allem eines: keine Verletzten! Speziell bei den Duellen an den Banden wünscht sich der 42-Jährige bei allem gesunden Ehrgeiz und der aufgeheizten Stimmung in der Arena eine ausgeprägte Portion Sensibilität der Spieler – und dazu entschlossenes Eingreifen der Unparteiischen. „Das Prestigedenken muss in gesunden Maßen bleiben.“

Mit gemischten Gefühlen blickt der 42-Jährige der Regeländerung entgegen: „Wir haben in Leverkusen mit dem Nachwuchs Erfahrungen im Futsal gesammelt. Wenn der Torwart nicht mit Rückpässen einbezogen werden darf, steigt die Zahl der Zweikämpfe. Es heißt Mann-gegen-Mann über das ganze Feld.“ Für Anfang wird so zwar die Chance erhöht, den Zuschauern mehr Tore bieten zu können. Schön heraus gespielte Treffer allerdings dürften, so die Einschätzung des Fußball-Lehrers, eher weniger werden. Ungeachtet aller Skepsis passe der einmalige Hallenauftritt der Störche durchaus in den Trainingsplan. „Auch in unserem Freiluft-Alltag werden die Felder künftig wieder kleiner und die Intensität in den Spielformen größer.“gei

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