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4000 Zuschauer auf der Rennkoppel

Landesponyturnier in Bad Segeberg 4000 Zuschauer auf der Rennkoppel

Die Geschichte des Landesponyturniers ist so bewegt wie die dreitägige Veranstaltung selbst. Was vor 46 Jahren auf dem Kieler Nordmarksportfeld begann, zog am Wochenende rund 4000 Besucher auf die Rennkoppel in Bad Segeberg. Zu sehen war teilweise hervorragende Pony-Qualität, und dass der Pony-Springsport wieder im Aufwind ist.

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Wenke Kraus (26) aus Neumünster gelang auf dem Landesponyturnier ein Hattrick.

Quelle: J. Bunjes

Bad Segeberg. Der Reiterverein Segeberg ist seit 1992 Ausrichter des Turniers, das ebenso lange auf dem (heutigen) Landesturnierplatz ausgerichtet wird. Seit 21 Jahren ist Vereinsvorsitzender Manfred Richter im Organisationsteam. In diesem Jahr konnte er sich über rund 800 Pony/Reiter-Paare freuen. Von rund 1900 reservierten Startplätzen wurden laut Richter rund 90 Prozent wahr genommen. Allein im Abteilungswettkampf der Reitvereine starteten 37 Abteilungen. Sieger 2012 ist der Garstedt-Ochsenzoller Reit- und Fahrverein mit der Reitlehrerin Britta König.

 „Wir sind hoch zufrieden mit der Resonanz“, resümiert Richter, und auch Pferdestammbuch-Vorsitzender Hans-Heinrich Stien zieht eine positive Bilanz. „Wir hatten einige Durststrecken-Jahre, aber jetzt sind wir vor allem im Springen auf einem guten Weg.“ Er erinnerte daran, dass gerade im Ponysport der Blick auf den Nachwuchs gerichtet bleiben müsse. Richter sieht die neu ins Leben gerufene Pony-Springsportserie „Holsteiner Schaufenster“ als einen Grund dafür an, dass der Nachwuchs effektiver arbeitet, während Stien die Bemühungen des Landesverbandes lobt, die Ausbildung der Ausbilder zu verbessern.

 Was die Ausbildung der jungen Ponys angeht, ist Schleswig-Holstein hervorragend aufgestellt. Junge Amazonen wie die Kraus-Zwillinge Wenke und Juliane (26) aus Neumünster und Kiel machen einen tollen Job. Wenke gelang in Segeberg das Meisterstück, den gekörten Hengst Steendieks Classic Dream, Bronze-Gewinner im Bundeschampionat, zum Sieg der vierjährigen Reitponys zu reiten, den ehemaligen Körsieger Steendieks Champ of Glory auf Rang zwei zu platzieren und für den ebenfalls gekörten Hengst Tackmanns Donut, Vierter im BCH, die Championatsschärpe bei den Dreijährigen einzuheimsen. „Die Bedingungen waren toll“, so die Bereiterin, die auf Lehramt studiert hatte. „Donut ist ein Freund, den lieb ich, Classic Dream ist Bewegungskünstler.“

 In der Dressur siegte die Favoritin: Titelverteidigerin Sophie Kampmann aus Hamburg auf Voyager. In der Vielseitigkeit steht Seriensiegerin Luisa Westphal (Eutin) mit Streicher vorne – das Paar hatte just in der „Goldenen Schärpe“ brilliert. Die Meisterschärpe im Springen trägt Alexandra Rambadt (Alt Duvenstedt) mit Baltic Sea. Auch die 13-Jährige hat in diesem Jahr ihr erstes M-Springen gemeistert.

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