Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Nachrichten: Reitsport Bremer dominierte mit Sushi
Sport Reitsport Nachrichten: Reitsport Bremer dominierte mit Sushi
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:49 31.07.2013
Von Jessica Bunjes
Sarah Trociewicz und Salut Alizee waren eins der Paare, die sich in Felm trotz hißer 35 Grad in den Sattel schwangen. Sie wurden mit dem Team Felm Vierter im Finale der Champ Trophy Quelle: jem
Felm

Mit Springen bis zur Klasse S* mit Siegerrunde (Sieger: Christian Thiesen aus Damp mit Tabea) und Dressurprüfungen bis zum M*-Niveau (Luzie Eggert aus Sörup mit Expo) war das Felmer Turnier vielfältig aufgestellt. Angesichts der 1500 Nennungen war für die Prüfungen am Freitag und Sonnabend sogar extra ein zweiter Springplatz errichtet worden. „Wir hätten sonst 16 beziehungsweise 19 Stunden Springen am Stück laufen gehabt, das wäre niemandem zuzumuten gewesen“, erklärte Stahl, dem immerhin 50 Helfer zur Seite standen. Der Hindernisbauer, der am just sein 20. Turnier managte, war nicht selbst Parcourschef: „Das wird zu viel, daher kommt seit einigen Jahren Kurt Brandt aus Klein Nordende zu uns.“ Der baute auf dem leicht welligen Hauptparcours anspruchsvoll, aber fair auf, was der Gewinner des LVM-Cups 2012, Jannik Bremer (Gettorf), für sich zu nutzen wusste. Mit Sushi gewann der Teenie die Zwei-Phasen-Springprüfung Klasse L. Im M*-Stilspringen sattelte seine Mutter Sabine die Stute – und gewann ebenfalls. Das M*-Stilspringen für Reiter mit weniger Ranglistenpunkten entschied Britta Sachau (Wittensee) mit Raja für sich. „Es lief endlich wieder gut“, so die Verlagsangestellte.

Dass der Springplatz trotz der wochenlangen Trockenheit relativ elastisch war, verdankten die Reiter übrigens nicht nur dem ständigen Wässern der Turnier-Crew: In der Nacht zu Sonntag fegte eine Windhose mit sintflutartigem Starkregen den Platz leer: „Da stand nichts mehr, der Parcours war einmal tiefer gelegt und vom Dressurplatz lief das Wasser in einem Bach vom Platz“, berichtet Stahl. Kaum dass der erste Reiter am Sonntag im Sattel saß, war allerdings alles wieder so, als wäre nichts gewesen – lediglich das Dressurviereck war noch feucht. „Glück gehabt“, lautete Stahls Fazit – und das galt für die gesamte Veranstaltung, die unter anderem auch das Finale der Champ Mannschafts Trophy bot. Als Sieger verließ der RV Rossgarten nach fünf Stationen und zwei finalen Umläufen den Platz. Felm wurde vierter.

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!
Anzeige