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Nachrichten: Reitsport Flintbeker Amazone will hoch hinaus
Sport Reitsport Nachrichten: Reitsport Flintbeker Amazone will hoch hinaus
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08:00 07.08.2013
Von Jessica Bunjes
Christin Glindemann-Sievers mit ihrer jetzigen Nummer zwei, dem neunjährigen Wallach Charmeur. Quelle: jem
Flintbek

In der Sparda Bank-Trophy belegte die 15-Jährige im Vorjahr auf dem internationalen Springturnier Baltic Horse Show in Kiel den zweiten Rang. Jetzt steht die Zehntklässlerin in den Startlöchern für ihre ersten S-Springen.

 „Seit sie denken kann“ sitzt die Schülerin, deren Idol Mannschafts-Weltmeisterin Janne Meyer (Schenefeld) ist, im Sattel: Ich konnte sprichwörtlich fast früher reiten als laufen“, behauptet die Amazone schmunzelnd. Die Stationen Pflegepony, erste Reiterwettbewerbe und schließlich New Forest Wallach Voltaire ebneten den Weg in den Reitsport. „Das Pony lag mir besonders am Herzen, war so eine treue Seele, wir erritten unsere ersten großen Erfolge, beispielsweise 2011 im Championat der Ponyreiter bei den VR Classics in Neumünster“, erinnert sich Christin, die inzwischen längst aus dem Ponysattel geklettert ist und zunächst mit der Holsteiner Stute Saluise die nächsten Erfolge feierte. Siege in M* und M**-Springen wanderten in den vergangenen Monaten auf das auf Konto des Paares, das sechs Mal pro Woche trainiert und bereits beim Jugendturnier auf dem Hamburger Derbyplatz überzeugte.

 Die Profis Harm Sievers und Ulrike Pöhls sorgen für den nötigen Feinschliff, von dem auch Christins Nachwuchspferd Charmeur profitiert. Mit dem neunjährigen, „noch etwas grünen“, Wallach will sich die Zehntklässlerin Mitte des Monats in Langstedt-Bollingstedt für das Finale der Sparda Bank-Trophy qualifizieren. „Er ist nicht der schnellste, aber ich glaube an ihn“, sagt Christin bestimmt.

 „Erstpferd“ Saluise hat ihren Job bisher gut gemacht: Im Biocina Team des Jugend -Cups feierte das Paar zwei Siege. Das Finale wird, wie die Sparda Bank Trophy, im Oktober auf der Baltic Horse Show ausgetragen. Für diese Ziele, zu denen erste Starts in der S-Klasse gehören, sind Christin und Mutter Brigitte Glindemann-Sievers bereit, „ganz viel“ zu tun. „Um die Trainingsbedingungen zu verbessern und den Weg in die Profiklasse zu ebnen, werden wir mit den Pferden umziehen“, kündigt Brigitte Sievers an. Von Tasdorf auf das Gestüt Pohlsee im Naturpark Westensee soll es gehen, zudem wartet auch Pferd Nummer drei auf die ehrgeizige junge Dame, die das Abitur anpeilt und Journalismus studieren will: Jungpferd Crawford. „Er hat einen unwiderstehlichen Charme und Charakter“, schwärmt Brigitte Sievers, die ihre Tochter bei jeder Hürde voll unterstützt. Der Sprung nach ganz oben scheint gar nicht mehr so hoch zu sein. 

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