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Nachrichten: Reitsport Buntes Potpourri in den Holstenhallen
Sport Reitsport Nachrichten: Reitsport Buntes Potpourri in den Holstenhallen
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21:00 19.04.2017
Von Jessica Bunjes
Sie ziehen hinter und vor den Kulissen der Nordpferd die Fäden: Die meisten von ihnen sind „Wiederholungstäter“, alle lieben Pferde – und von denen werden sie von Freitag bis Sonntag in den Holstenhallen von Neumünster reichlich im Programm haben. Quelle: Andreas Thomsen
Neumünster

Ein buntes Potpourri der Angebote erwartet rund 30000 Besucher von morgen bis Sonntag in fünf Hallen, Forum und Freigelände. Auch das Seminarprogramm kann sich sehen lassen.

 „Die Messe ist atemberaubend gewachsen – in einem Tempo, das wir uns so nicht erträumt haben und das nur möglich ist, weil wir so ein tolles Team haben“, betont Janne Ovens. Er bezieht sich damit unter anderem auf Beatrice Baumann (Hamburg), Sprecherin der Persönlichen Mitglieder der Deutschen Reiterlichen Vereinigung der Hansestadt. 96 verschiedene, jeweils 30-minütige Live-Vorträge plus Praxis-Demonstrationen im Forum hat die Ehrenamtlerin an drei Tagen ab 10 Uhr im Repertoire. Sie alle sind im Eintrittspreis inkludiert. „Es ist nicht möglich, jeden Vortrag zu erleben, selbst wenn man von morgens bis abends da ist, müsste man sich klonen, so viele sind es“, versichert Baumann.

 Lotta Hinz (Nettelsee) geht es um die Grundausbildung des jungen Reitpferdes, Tierarzt Dr. Henning Achilles (Bad Segeberg) referiert darüber, ob Koppen ansteckend ist, und Volker Laves (Stöckse) zeigt den „Zauber der Verständigung“. „Eigentlich ist er ganz artig“, ist das Thema von Sebastian Bonnet (Itzehoe), Rolf Janzen (Neudenau) erklärt, was sich hinter dem Begriff „Working Equitation“ verbirgt, und Karen Uecker (Sarstedt) kennt sich mit dem „Reitbegleithund“ aus, um eine Handvoll Beispiele des prall gespickten Zeitplans zu nennen. „Wir haben Experten aus allen Bereichen gewinnen können, vom Pferderecht über Osteopathie und den idealen Pferdestall, bis hin zu Western und Liberty-Reiten“, so Baumann, deren persönliches Hobby das Damensattel-Reiten ist.

 „Aber bitte mit Verstand und Stil. Wer meint, er mimt, seitlich halb im Sattel hängend, während obenrum alles rausquillt, die Sissi, ist hier falsch“, sagt die Seminar-Koordinatorin nur halb im Scherz. Möglich macht sie vielen vieles, aber nicht allen alles. „Manchmal muss man eben sagen, das geht nicht, weil das halt so ist.“ Schlussendlich soll die Nordpferd ein „Aushängeschild für Qualität, Anspruch und Tierschutz“ sein und kein „Sammelbecken für Ausprobieren um jeden Preis“. Ins selbe Horn blasen die Organisatoren der Schaubilder und der Abendshow „Spirit“ (Freitag und Sonnabend ab 19.30 Uhr), Katrin Stolz und Jörg Thurow (Großhansdorf). Der Ausbilder sagt: „Natürlich hört man immer wieder die Tierschutzdiskussion, weswegen wir dazu einladen, uns zuzusehen, wie wir die Pferde an Zuschauer, Applaus und Feuer heranführen. Natürlich kann man ein Pferd nicht an die Welt gewöhnen. Aber man kann Vertrauen aufbauen, um ein Pferd in allen möglichen Situationen gelassen vorstellen zu können.“

 Abseits des Spektakels auf vier Beinen geht es auch um die Zweibeiner. Zunächst wird am Freitag, 17 Uhr, im Forum Praxis der Nordpferd-Award „Impulse“ für Innovationen im Reitsport verliehen. Am Sonntag, 15 Uhr, haben die „Guten Geister“ der Pferdeställe ihren großen Auftritt in der großen Halle.

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