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Nachrichten: Reitsport „Ehrensache“ in Bad Segeberg
Sport Reitsport Nachrichten: Reitsport „Ehrensache“ in Bad Segeberg
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10:21 12.09.2018
Von Jessica Bunjes
Rolf-Göran Bengtsson im Sattel von Clarimo Ask. In Bad Segeberg gehört der Schwede zu den Favoriten. Quelle: Jessica Bunjes
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Bad Segeberg

Ein Quasi-Jubiläum feiert der Pferdesportverband Schleswig-Holstein (PSH), der von morgen an bis zum kommendensein Sonntag das 70. Landesreitturnier auf der Rennkoppel in Bad Segeberg ausrichtet. Erneut werden in den Disziplinen Dressur, Springen und im Wettbewerb der Reitabteilungen die Meister aus dem Land zwischen den Meeren sowie aus Hamburg ermittelt. Erwartet werden prominente Köpfe aus beiden Bundesländern, denn der Start in Segeberg ist seit jeher sportliche „Ehrensache“.

Erwartet werden rund 800 Reiter in den Einzelprüfungen, plus die Teilnehmer der Abteilungswettkämpfe. Hier sind im Schnitt 30 Teams der beiden Altersklassen „Senioren“ und „jünger“ am Start, denn „die Beliebtheit dieses Wettbewerbs ist ungebrochen“, wie PSH-Vorsitzender Matthias erklärt. Der Höhepunkt der Leistungsschau mit ihren insgesamt 42 Prüfungen ist traditionell am Sonntag der Große Preis von Schleswig-Holstein – dritte und entscheidende Prüfung der Landesmeisterschaft Springen (Beginn: 15.15 Uhr). Jede Meisterschaft wird in drei Qualifikationen und in drei Altersklassen entschieden. Gegen 17 Uhr beschließt der große Aufmarsch der Abteilungen das historische Event. Am Start sind in den Prüfungen vom Junior bis zum Senior Reiter, die auf hiesigen Plätzen bereits mehrfach brilliert haben.

Beim Nachwuchs, in den Kategorien Junioren und Junge Reiter, sitzen erfolgreiche Youngster im Sattel wie die Mitglieder der jüngsten Nationalequipen oder Bundeskader, darunter die Geschwister Beeke, Teike und Tjade Carstensen aus Sollwitt, Hannes und Pheline Ahlmann (Reher), sowie Theresa und Flemming Ripke (Steinfeld).

Bei den Senioren – Reiter über 21 Jahre – sind der Olympia-Silbermedaillen-Gewinner Rolf-Göran Bengtsson, gebürtiger Schwede und seit Jahrzehnten Wahl-Schleswig-Holsteiner aus Breitenburg und seine Ehefrau Evi Bengtsson eins der prominenten Paare, die im Parcours erwartet werden. Mit sechs Vierbeinern ist Rolf-Göran am Start und auch Evi sitzt nach ihrem Sturz beim CSN in Ehndorf wieder fest im Sattel und wird versuchen, in der Damenkonkurrenz ein gewichtiges Wörtchen mitzureden.

Auch WM-Gold-Reiter und Vorjahressieger Carsten-Otto Nagel (Norderstedt) hat einen Lkw voller Pferde dabei, denn auch für die Pferde-Youngster ist wieder einiges ausgeschrieben. Das Repertoire bietet zudem das Mannschaftsspringen der Reiterbünde, das Landeschampionat der Reitpferde und das Finale des Holsteiner Dressurpferde Cups.

Bei den Damen will die amtierende Meisterin und Deutsche-Vizemeisterin Inga Czwalina (Fehmarn) erneut ins Geschehen eingreifen. Sie sattelt sogar die schwerere Herren-Tour, die traditionell für die mutigsten Amazonen offen ist. „Bad Segeberg ist ein herrliches Turnier“, so Czwalina, Publikumsliebling im vergangenen Jahr. In der Dressur hingegen gibt es keine Wahl: Herren und Damen reiten mangels Masse der nordischen Klasse gegeneinander.

Spezialistin ist hier Paula de Boer aus Pinneberg, Tochter von Dressurausbilder Wieger de Boer aus Pinneberg. Das Doppeltalent startet erneut sowohl im Parcours, als auch im Viereck und will jeweils Edelmetall.

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