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Verband berät Zukunft der Trakehner

Verband berät Zukunft der Trakehner

Die strategische Ausrichtung des zukünftigen Trakehner Zuchtprogramms diskutierten 25 Funktionsträger aus den Zuchtkommissionen und der Sportkommission des Trakehner Verbandes in Neumünster. Ziel: mittels einer Stärken-Schwächen-Analyse die Entwicklung, den Status quo und den Ausblick für die Zucht der edlen Pferde mit der Elchschaufel zu erörtern.

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Der gekörte Hengst Best Game v. Easy Game ist ein stolzer Vertreter der Trakehner Zuchtprinzipien.

Quelle: Trakehner Verband

Neumünster. Wichtiger Punkt: Mit optimierter Beratung, Service und Züchterschulung will der Trakehner Verband der Passion seiner Züchter Rechnung tragen und sie für die Zukunft an den Trakehner Verband binden. Dr. Norbert Camp, 1. Vorsitzender des Trakehner Verbandes, formulierte als Zielvorgabe daher die „Sicherstellung einer langfristigen Zukunftsperspektive für das Trakehner Pferd“. Als Prämissen definierte er neben der „Unabhängigkeit und Eigenverantwortung“ des Verbandes die Wahrung der „Einzigartigkeit“ wie auch die Positionierung der Trakehner als relevante Reitpferdezucht.

 „Details können und sollen weiter diskutiert werden. Jetzt gilt es, die Ideen in die Zuchtbezirke zu tragen, dort einen gemeinsamen Spirit für die Zukunft zu entwickeln und einen Ruck durch die Züchterschaft zu initiieren. Wir sind klein, aber wir wollen die Vorteile des Kleinseins ausspielen: Wir wollen innovativ, reaktionsschnell und nah am Züchter sein“, so Norbert Camp zum Maßnahmenpaket.

 Das Markenimage des Trakehner Pferdes soll nach wie vor von der „Reinzucht“ als Alleinstellungsmerkmal geprägt werden. Im Fokus stehen soll die „Orientierung am Spitzensport“ mit Konzentration auf die Trakehner Paradedisziplinen Dressur und Vielseitigkeit, so Camp. Talentierte junge Sportpferde werden daher zukünftig in zwei disziplinspezifischen Ausbildungsfonds gezielt für den Spitzensport in Dressur und Vielseitigkeit gefördert. Ferner wird ein „Eliteprogramm“ ins Leben gerufen, das den Züchtern „genetisch wertvolle“, alternative Genressourcen von sportlichen Leistungsträgern verfügbar macht. Moderne Reproduktionsmethoden wie Embryotransfer und der Einsatz von Tiefgefriersperma (TG) mit einem zentralen Vorrat, einem Leitfaden für die Züchter und TG-Pauschalen werden gefördert.

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