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Segelsport "German Wonderkids" greifen getrennt an
Sport Segelsport "German Wonderkids" greifen getrennt an
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07:00 12.07.2017
Von Niklas Schomburg
Nach sechs gemeinsamen Jahren mit dem Höhepunkt Olympische Spiele in Rio gehen Paul Kohlhoff und Carolina Werner getrennte Wege. Quelle: Olivier Hoslet/dpa

„Die Olympischen Spiele sind ein lebensveränderndes Ereignis“, sagt Kohlhoff. „Wir hatten beide das Gefühl, dass wir uns in andere Richtungen entwickeln und dass wir uns verändern müssen.“ Sechs Jahre segelten beide gemeinsam, zunächst im 29er, seit 2013 im damals neuen olympischen Mixed-Katamaran. „Caro und ich haben uns gegenseitig Segeln beigebracht, ich bin sehr stolz auf unsere gemeinsame Zeit“, sagt Kohlhoff. „Ich habe ihr meine Segelsucht zu verdanken.“

Während der 22-Jährige seinen Fokus zunächst auf den Youth America’s Cup legte, segelte Werner im schwedischen „Ran Racing Team“ in der TP52-Series. „Ich wollte mich unbedingt weiterentwickeln und weiterbilden“, sagt Werner über die nacholympischen Monate. „Ich schaue nur motiviert nach vorn. Das Ziel heißt Olympia 2020.“

Von Partnern zu Gegnern: Kohlhoffs neue Vorschoterin heißt Luisa Krüger, die 23-Jährige vom Hamburger Segel-Club war zuvor unter anderem in der Europe im Yngling aktiv. Während die beiden bei der EM in Kiel an den Start gehen werden, ist Werner nicht dabei. Mit welchem Partner sie den erneuten Anlauf auf die Spiele unternimmt, verriet die 23-Jährige noch nicht.

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