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Segelsport Gern gesehene Gastfreundschaft
Sport Segelsport Gern gesehene Gastfreundschaft
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07:50 23.06.2018
Von Niklas Schomburg
Der Kroate Mario Novak (vorn) und die anderen Laser-Radial-Segler liefern sich bei der WM spannende Positionskämpfe. Quelle: Uwe Paesler
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Kiel

„Die Bedingungen sind schon eine Herausforderung, bei uns in Fremantle haben wir das normalerweise nicht so“, erklärte der Australier Zac Littlewood. In seiner Heimat herrschen meist eine konstante Seabreeze und wenig Welle – Kiel präsentierte sich in den vergangenen Tagen deutlich ruppiger. „Das ist aber gut als Training. Mein Fokus liegt in diesem Jahr auf den Youth Worlds in den USA“, erklärte der 17-Jährige. Und die Generalprobe für den Saisonhöhepunkt in Christchurch scheint zu gelingen, in sechs Rennen fuhr Littlewood vier Siege ein. „Es läuft super“, lautet sein Zwischenfazit.

Harte Konkurrenz, enge Abstände

Entschieden ist aber noch lange nichts. Mindestens die ersten Vier haben noch Chancen auf den Titel, zwischen ihnen liegen nur sechs Punkte. „Es ist sehr eng in den Top Ten“, sagt Littlewood. „Alles kann passieren.“ Zu den Konkurrenten um WM-Gold gehört neben seinem Landsmann Caelin Winchcombe auch Josh Armit. Der Neuseeländer genießt die WM im Rahmen der Kieler Woche, er war schon im ersten Teil in der offen ausgeschriebenen Laser-Radial-Konkurrenz dabei. „Ich freue mich einfach hier zu sein“, meint der 16-Jährige.

Arian zufrieden mit dem Wind

Aleksandar Arian aus Polen ist auf Rang drei in Schlagdistanz, der Pole gehört mit 25 Jahren zu den älteren Radial-Seglern und könnte mit seiner Erfahrung punkten. Ihm kommt die kräftige Brise sehr entgegen. „Ich bin gut bei viel Wind“, sagt er, Spaß habe er aber bei allen Bedingungen. Damit ist er nicht der einzige: „Ich gehe einfach aufs Wasser, und dann schauen wir“, erklärt Littlewood seine Herangehensweise. „Es ist gutes Segeln, es macht Spaß, hier zu sein.“

Aussie schwärmt von Kiel

Der Australier ist zudem begeistert von Kiel und der Kieler Woche. „Es ist total schön hier, die Bedingungen zum Segeln sind an Land und auf dem Wasser sehr gut, und die Leute sind total nett“, schwärmt Littlewood. „Es herrscht eine spezielle, segelbegeisterte Atmosphäre. Es ist einfach ein toller Austragungsort.“ Die deutschen Segler tragen mit ihrer speziellen Art von Gastfreundschaft wohl zum Wohlbefinden der internationalen Starter bei: Sie fahren hinterher. Bester Deutscher ist Maximilian Walkenbach auf Rang 42.

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