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Segelsport Zwei Mal Silber für Kieler Seesegler
Sport Segelsport Zwei Mal Silber für Kieler Seesegler
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20:01 22.07.2018
Von Niklas Schomburg
Die "Immac Fram" mit Kai Mares (li.) sicherte sich vor Den Haag den Vizeweltmeistertitel in der ORC-Gruppe C. Quelle: Sander van der Borch
Den Haag

Bei der erstmals in einer Mischwertung aus den beiden Vermessungsformeln IRC und ORC ausgetragenen Seesegel-WM landete in der größten Gruppe A vor der „Outsider“ nur die mit reichlich neuseeländischer America’s-Cup-Erfahrung ausgestattete Profi-Crew des „Team Beau Geste“ von Karl Kwok (Hongkong). In der kleinsten Gruppe C, in der die „Immac Fram“ segelte, ging der Titel an die „J Lance 12“ von Gideon Messink (Niederlande).

"Halbtrocken 4.0" mit schlechten Vorzeichen in die WM

„Wir sind richtig gepusht worden von Tilmar und seiner Crew, sie haben uns tolle Rennen geliefert“, sagte „Beau Geste“-Skipper Kwok über die erste Regatta der neuen Kieler TP-52. Keine Chance gegen die 52-Fuß-Racer hatten vor allem während des Offshore-Auftakts die der Gruppe A zugeteilten „Xenia“ von Ralf Lässig und die Frauen-Crew der „Tutima“ mit Skipperin Kirsten Harmstorf-Schönwitz.

In Gruppe B musste sich die „Halbtrocken 4.0“ von Michael Berghorn mit Rang fünf begnügen, hatte allerdings während der gesamten WM mit schwierigen Vorzeichen zu kämpfen: Die X-41 war auf der Überführung nach Den Haag bei einer Grundberührung beschädigt worden.

Ein Tag wie die Fußball-Nationalmannschaft

In der Gruppe C hatte die „Immac Fram“ am vorletzten Tag noch geschwächelt, sicherte sich aber mit einem guten Endspurt und den Plätzen acht und drei noch den Vizeweltmeistertitel. „Wir waren am vorletzten Tag nicht so fokussiert, eher wie die deutsche Nationalmannschaft, die sich die Bälle von rechts nach links hin- und herschiebt“, sagte Skipper Kai Mares gegenüber „Yacht online“ mit Seitenhieb auf die DFB-Auswahl. „Und wir hatten schon öfter das Problem, am letzten Tag einen rauszuhauen. Dieses Mal sollte das anders werden. Wir haben alle noch einmal Sport gemacht und unsere Vorsätze dann auch umgesetzt. Das hat was gebracht!“ Die Trainingspartner um Gordon Nickel auf der „OneSpirit“ mussten sich mit dem achten Gesamtrang unter 49 Startern zufrieden geben.

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