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Segelsport "Maschine" Dulong Andreasen triumphiert
Sport Segelsport "Maschine" Dulong Andreasen triumphiert
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20:49 01.10.2018
Von Niklas Schomburg
Der Däne Søren Dulong Andreasen sicherte sich den internationalen deutschen Meistertitel im Contender. Quelle: Uwe Paesler
Kiel

65 Teilnehmer, hochklassiges und anspruchsvolles Segeln, bestes Oktoberwetter und zufriedene Athleten und Organisatoren - die internationale deutsche Meisterschaft der Contender bot zum Abschluss des Kieler Segeljahres 2018 drei fantastische Tage. "Wir hatten gute Windbedingungen, eine tolle Beteiligung und sind dementsprechend sehr zufrieden", resümierte Wettfahrtleiter Ulrich Kittmann vom ausrichtenden TSV Schilksee. "Für uns als Klub war das total angenehm, die Contender sind eine sehr nette Klasse, das macht wirklich Spaß." Das Lob gaben die Segler durchweg zurück. "Das war eine ganz tolle Meisterschaft mit toller Organisation und drei schönen Segeltagen", sagte Jan von der Bank.

"Ein bisschen humorlos"

Für von der Bank, Rekordmeister aus Eutin, hing die Wurst insgesamt zu hoch. Er musste sich mit Platz sieben begnügen. "Das war alles lustig, bunt und durcheinander - auch meine Ergebnisse", erklärte "Backe" und ergänzte: "Dass alle mal vorne und mal hinten gefahren sind, zeigt, wie anspruchsvoll das hier war." Nur auf einen traf das offensichtlich nicht zu. "Søren ist wie gewohnt maschinell fehlerfrei gefahren", sagte von der Bank und schob lachend hinterher: "Ein bisschen humorlos - aber gut."

EM-Titel war kein Versehen

Dulong Andreasen fuhr mit Platz neun nur einen Rang außerhalb der Top Fünf ein, den der Däne strich. Bei 20 Gesamtpunkten hatte der amtierende Europameister am Ende elf Punkte Vorsprung auf Marco Ferrari und war entsprechend glücklich. "Es ist sehr gut, dass ich die Italiener wieder geschlagen habe und so zeigen konnte, dass das am Gardasee kein Versehen war", sagte Dulong Andreasen. "Es waren anstrengende Rennen, in acht von neun Wettfahrten war Pumpen freigegeben. Der Wind war vor allem am letzten Tag sehr drehig, das liegt mir. Und mit der starken Konkurrenz hat das Segeln großen Spaß gemacht."

Der Däne profitierte auch davon, dass Ferrari auf der letzten Kreuz im letzten Rennen kenterte. "Da lag er vor mir, das war für ihn natürlich sehr ärgerlich", sagte Dulong Andreasen, der dem Wettstreit vor Schilksee schon im Vorfeld entgegen gefiebert hatte. "Ich segle sehr gern in der deutschen Flotte, hier gibt es Leute für alle Bedingungen, eine sehr starke Konkurrenz. Und ich habe mich sehr gefreut, als ich gesehen habe, dass die Italiener gemeldet haben. Da wusste ich, dass es spannende Rennen werden", erklärte der Däne.

"Schappi" nach Platz drei ausgebremst

Auch der Altmeister und Schilkseer Lokalmatador Joachim Harpprecht war mit der Veranstaltung auf seinem Heimatrevier überaus zufrieden. "Das war tolles Segeln mit allem, was dazugehört", sagte "Schappi", der in der ersten Wettfahrt am Montag mit Platz drei zeigte, dass er immer noch in der Spitze mitfahren kann. "Danach wurden es leider zwei Streicher - dabei hatte ich schon einen eingefahren", erklärte der Designer des Musto Skiffs grinsend, wie ihn zu viel Seegras im zweiten Rennen ausbremste und er zum Abschluss "die zweite Kreuz versaut" hatte. Am Ende wurde es Rang 17.

Impressionen von der internationalen deutschen Meisterschaft der Contender in Schilksee.
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