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Dreimal Top Ten für DSV-Crews

Trofeo Princesa Sofía Dreimal Top Ten für DSV-Crews

Ohne neun der elf Mitglieder des Olympiakaders schlugen sich die Segler des German Sailing Team bei der Trofeo Princesa Sofía sehr gut. Drei 470er-Crews schlossen den Frühjahrs-Klassiker auf Mallorca unter den Top Ten ab, Simon Diesch/Philipp Autenrieth (Friedrichshafen/Augsburg) wurden Vierte.

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DSV-Segler ordentlich bis stark

Top Ten bei der mit mehr als 1200 Seglern größten Trofeo der Geschichte: Die Kieler Crew Frederike Loewe (re.) und Anna Markfort kämpfte sich vor Mallorca mit Erfolg durch böige und drehende Winde.

Quelle: Jesus Renedo/Trofeo Princesa Sofía Iberostar

Palma De Mallorca. Beinahe hätte es für Diesch/Autenrieth sogar für das Podium gereicht, ins Medal Race war die württembergisch-bayerische Crew als Zweite gegangen – Platz vier zum Abschluss bescherte ihnen nur Blech, punktgleich mit den Japanern Tetsuya Isozaki/Akira Takayanagi auf Platz drei. In erneut eindrucksvoller Manier entschieden die Australier Mathew Belcher/Will Ryan die Konkurrenz für sich, Silber sicherten sich die Türken Deniz und Ates Cinar.

Auch die deutschen 470er-Frauen konnten hochzufrieden sein. Nadine Boehm und Ann-Christin Goliaß (Tutzing) wurden Gesamt-Achte, die Kieler-Woche-Siegerinnen Frederike Loewe und Anna Markfort kamen auf Rang zehn ebenfalls in die Top Ten. „Wir sind total zufrieden mit dem Ergebnis“, sagte Markfort, die sich wie ihre Steuerfrau im Winter nicht hundertprozentig auf das Segeln konzentrieren konnte. „Durch meine Grundausbildung bei der Bundeswehr und Fredis (Frederike Loewe, d. Red.) Klausuren war uns bewusst, dass wir mit dem Training etwas hinterherhängen“, erklärte die 24-Jährige. „Aber wir haben uns gut gefühlt und hatten Lust, endlich wieder zu racen.“ In für Palma untypischen Bedingungen mit leichten, ablandigen und drehenden Winden gelang der Kieler Crew eine konstante Serie. „Bei leichten Winden hatten wir im letzten Jahr Probleme. Umso schöner ist es zu sehen, dass sich das Training im Herbst und Winter ausgezahlt hat und wir konstant in die Top Ten fahren konnten“, sagte Markfort.

Mit Platz 17 konnte die Kiel-Berliner 49er-Crew Justus Schmidt/Thomas Plößel gut leben. „Es fehlte vor allem bei den schwierigen Bedingungen die Abstimmung“, erklärte Schmidt. Kein Wunder – schließlich hatten sich beide eigens für die Trofeo zusammengefunden, da ihre etatmäßigen Partner Max Boehme und Erik Heil aufgrund von Studienverpflichtungen nicht zur Verfügung standen. So stand vor Palma der Trainingseffekt unter Wettkampfbedingungen im Vordergrund. „Das war eine sehr interessante und wertvolle Erfahrung“, sagte Schmidt.

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