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Fußball

Leverkusen nach Pokal-Pflichtsieg optimistisch


Sogar der kritische Sascha Lewandowsi hatte diesmal kaum etwas zu meckern. "Das war druckvoll, dominant, spielstark - wie wir uns das vorgestellt haben", sagte der Trainer von Bayer Leverkusen nach dem 4:0 (2:0)-Pflichtsieg in der ersten Pokalrunde gegen den FC Carl Zeiss Jena.
Leverkusens Trainer Sascha Lewandowski schaut optimistisch auf den Bundesliga-Beginn.

Leverkusens Trainer Sascha Lewandowski schaut optimistisch auf den Bundesliga-Beginn.

© Thomas Eisenhuth

Jena. Zwar war der Erfolg glanzlos, der konzentrierte und konsequente Auftritt lässt ihn und Teamchef Sami Hyppiä aber auf eine vielversprechende Spielzeit hoffen. Eine Woche vor dem Ligaauftakt gegen Eintracht Frankfurt präsentierte sich die Werkself voller Selbstbewusstsein und agierte clever. Bei sengender Hitze machte es sich Bayer nicht schwerer als nötig. Lässig wurde kombiniert, ohne Tempo, aber passgenau. Ohne großen Aufwand, aber mit Engagement zur rechten Zeit trafen Simon Rolfes (2. Minute), Karim Bellarabi (15.), Stefan Kießling (81.) und der kurz zuvor eingewechselte Junior Fernandes (90.).

Besonders Bellarabis starke Form überraschte. Der 22-Jährige war zum Ende der letzten Saison noch viel gescholten - jetzt ist auch sein Trainer voll lobender Worte für den Stürmer. "Wir lernen gerade einen ganz anderen Karim kennen. Er hat sich enorm entwickelt", betonte Lewandowski, mahnte aber auch: "Er muss taktisch noch Einiges lernen, körperlich ein bisschen zulegen. Aber mit seiner Schnelligkeit und Genauigkeit wird er uns noch enorm weiterhelfen."

Bellarabi selbst gab sich zurückhaltend. "Wir können zufrieden sein", erklärte er. "Wir haben ein gutes Team. Wo das hinführt, werden wir sehen." Sein Übungsleiter hat schon konkretere Vorstellungen: "Wir wollen eine junge Mannschaft entwickeln, dass sie mal große Ziele angehen kann. Kurzfristig ist die Teilnahme am internationalen Geschäft allemal drin." Auch Kapitän Rolfes ist sich sicher: "Das wird eine interessante Saison für uns."

Doch so leicht wie gegen den überforderten Viertligisten aus Thüringen wird es am kommenden Samstag gegen die Eintracht nicht. Deshalb warnte Rolfes vor Überheblichkeit: "Wir haben heute unsere Pflichtaufgabe erfüllt. Aber die Bundesliga ist eine andere Nummer. Da geht es neu los, da müssen wir uns neu beweisen", sagte der Mittelfeldspieler.

dpa

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