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"Mavs" und Nowitzki verlieren Duell gegen Bryant


Dirk Nowitzki hat mit den Dallas Mavericks das Duell gegen Angstgegner Los Angeles Lakers mit 93:109 verloren und im Kampf um die Playoff-Plätze der Western Conference einen Rückschlag erlitten.
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Mavericks-Star Dirk Nowitzki konnte die Niederlage bei den Los Angeles Lakers nicht verhindern. Foto: Larry W. Smith

Dallas. "Der ganze Abend war ein Problem. Wenn man vor eigenem Publikum den Lakers eine Wurfquote von 58,4 Prozent gestattet, reicht es nicht", sagte der deutsche Superstar verärgert. "Immer, wenn wir dran waren, hatten sie eine Antwort parat."

Es war am Mittwochabend die erste Niederlage nach vier Siegen für die Champions und die dritte Pleite gegen die Lakers in dieser Saison. Es war aber auch ein schlechter Tag für den Würzburger Nationalspieler - obwohl der deutsche Sportler des Jahres mit 26 Punkten, 10 Rebounds, 4 Assists sowie 2 Steals erneut als bester Spieler im Team sein achtes "Double-Double" der laufenden Saison schaffte.

Aber gegen den Ball-Zauber der L.A.-Giganten Pau Gasol und Kobe Bryant unter dem Dach des mit 20 644 Zuschauern zum 425. Mal in Serie ausverkauften American Airlines Center war "ein Nowitzki" bei Dallas zu wenig. Gasol traf bei 16 Würfen und 13 Treffern mit beeindruckender Leichtigkeit. Der Spanier konterte mit zählbaren Versuchen immer dann, wenn Dallas nah dran war, die Führung wieder zu übernehmen.

Dazu glänzte Bryant mit 30 Punkten, war mehr für die spektakulären Würfe zuständig und profitierte vom verletzungsbedingten Fehlen der "Mavs"-Stammspieler Brendan Haywood (Knie) und Shawn Marion (Knie). Gerade Marion hatte zuvor gegen Bryant stets starke Spiele geliefert.

"Wir sind an den Einbrüchen in der Defensive gescheitert", zog Dallas-Headcoach Rick Carlisle Bilanz. Im zweiten Viertel waren die Lakers von 27:29 auf 57:44 davongezogen. "Sie haben die Führung übernommen und sogar ein dickes Polster aufgebaut. Das war der feine, aber deutliche Unterschied", bekannte Carlisle.

Dazu waren der am Freitag 39 Jahre alt werdende Playmaker Jason Kidd (6 Punkte) wie auch der ehemalige LA-Star Lamar Odom glatte Ausfälle. Kidd konnte Bryant nie stoppen und Odom wurde nach nur einem Punkt, einem Rebound und einem Assist in 24 Minuten sogar vom Publikum ausgebuht. "Wir sollten nicht über die Verletzten bei uns klagen. Das ist eben die Realität in der Saison", meinte Carlisle. Nowitzki schob nach: "Das einzig Positive ist, dass es in zwei Tagen in San Antonio wieder weitergeht. Sonst gab es nichts Positives."

Mit 27 Siegen bei 21 Niederlagen hat Dallas als Sechster im Westen nur ein kleines Polster auf Denver (26:21) und Houston (25:22). Zudem hatte Dallas daheim gegen die hinter Spitzenreiter Oklahoma (35:12) auf Rang zwei liegenden San Antonio Spurs (30:14) am vergangenen Samstag 106:99 gewonnen.

dpa

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