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Auch zwei junge Damen sind jetzt Schiri-Anwärterinnen

Auch zwei junge Damen sind jetzt Schiri-Anwärterinnen

Fußball-Schiedsrichter werden eigentlich nicht sehr aufwendig. Vier Lehrgangstage reichen aus, um die Anwartschaft zu erwerben. Jetzt erhielten 17 Anwärter nach erfolgreicher Ausbildung im Kreisfußballverband Neumünster aus den Händen des Kreisschiedsrichterobmanns Hubert Kessler ihren vorläufigen Schiedsrichterausweis.

Neumünster. Schiedsrichter-Lehrwart Stefan Wiese, der gemeinsam mit den Referenten Hubert und Georg Kessler, Aslan Gastrock und Marten Lühr den Lehrgang leitete, zeigte sich zufrieden. Schließlich meisterten mit Eileen Stein (FC Krogaspe) und der kreisübergreifend ausgebildeten Filiz Sassen (Holstein Kiel) erstmals nach langer Zeit auch wieder zwei Frauen erfolgreich die Anforderungen. „Das ist ja klasse für Neumünster“, sagte DFB-Schiedsrichterreferent Klaus Löw (Frankfurt). Schließlich, so teilte er mit, liege der Frauenanteil unter den 78617 Schiedsrichtern gerade einmal bei 2,78 Prozent.

Unter den neuen Kameraden, wie sich die Schiedsrichter gern selbst bezeichnen, verdienen zwei Sportler eine besondere Erwähnung. Yacub Uzun (FC Torpedo Neumünster) beendete die Laufprüfung mit einer Leistung von 3300 Metern in 14 Minuten. Ken Brauer (PSV Neumünster) erreichte im Regeltest die Maximalpunktzahl von 60 Zählern.

In Begleitung eines Schiedsrichterpaten dürfen die „Neulinge“ schon demnächst ihre ersten Spiele leiten. Und eine Floskel behält auf jeden Fall Gültigkeit: „Abseits ist, wenn der Schiedsrichter pfeift.“

ör

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