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Bach lehnt Vorschläge zur Sportförderungsreform ab

Sportpolitik Bach lehnt Vorschläge zur Sportförderungsreform ab

Thomas Bach hat einer Generalreform des deutschen Spitzensport-Fördersystems eine klare Abfuhr erteilt."Wir bleiben dabei, dass allen Olympiasiegern und Olympia-Teilnehmern unabhängig von der Sportart die gleiche Wertschätzung zuteilwird.

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Thomas Bach will «nicht in gute und schlechte Sportarten unterscheiden».

Quelle: Fredrik von Erichsen

Berlin. . Wir werden auch künftig nicht in gute und schlechte Sportarten unterscheiden", erklärte der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) beim Forum Sport der SPD in Berlin. Die Chefs des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) hatten zuvor vehement gefordert, die Leistungssportförderung künftig an den Breitensport zu koppeln.

Die 2007 verabschiedeten Grundsätze der Förderung werden laut Bach künftig beibehalten. "Aber natürlich werden wir das gesamte System der Sportförderung optimieren. Wenn wir stehenbleiben, fallen wir ins Mittelmaß zurück", unterstrich Bach. In den kommenden Wochen würden diesbezüglich eine Vielzahl von bilateralen Gesprächen geführt. "Es gibt keinen Anlass zur Selbstzufriedenheit. Im immer härter werdenden olympischen Wettstreit wollen wir die Zahl unserer Medaillen von London möglichst wiederholen oder verbessern."

In London hatten die deutschen Sportler 44 Medaillen (11/19/14) und damit mehr Plaketten geholt als vier Jahre zuvor in Peking. "Es gibt auch mit den Verbänden große Einigkeit, dass wir in zukünftige Erfolge investieren und nicht in zurückliegende Siege", meinte Bach und verwies die Forderungen nach einer "lebenslangen Rente für Olympiasieger" ins Reich der Illusion.

Der Fokus liege auch künftig auf einer dualen Karriere der Leistungssportler. "Eine Fülle von Themen liegt auf dem Tisch. So liegt bei der Unterstützung unserer Vorhaben bei den Hochschulen noch einiges im Argen", sagte Bach. Auch wolle man den Vorsprung in der Trainingsmethodik am Institut für Angewandte Trainingswissenschaften und der Sportgeräte-Entwicklung im Berliner Institut FES trotz härteren Konkurrenzkampfes bewahren.

dpa

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