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Wittorf stürmt in die Bundesliga

Badminton-Aufsteiger Wittorf stürmt in die Bundesliga

Das Badminton-Team von Blau-Weiß Wittorf schaffte mit Siegen in der Aufstiegsrelegation gegen TV 1884 Marktheidenfeld und den favorisierten TSV 106 Freystadt den Aufstieg in die Erste Bundesliga. Trainer Ralf Treptau: "Ein grandioses Wochenende!"

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Erste Liga, wir kommen! Noch in der Halle begann die Party mit Aufstiegshelden und Fans.

Quelle: hfr

Goldbach/Neumünster. Exakt um 15.54 Uhr Ortszeit verwandelte Rafal Hawel im zweiten Herreneinzel cool den Matchball gegen Christopher Ames. Der glatte Dreisatzsieg des polnischen Altmeisters setzte den 5:2-Schlusspunkt im Relegationsduell mit dem Südzweiten aus Marktheidenfeld, dann war Zeit für die ganz großen Emotionen. Sekunden später folgten ausgelassene Wittorfer Freundentänze und ausgiebige Sektduschen. Noch in der Sporthalle im unterfränkischen Goldbach, setzte das erste SMS-Glückwunschgewitter ein. Blau-Weiß schrieb an diesem denkwürdigen Tag Vereinsgeschichte, das Badminton-Ensemble stürmte am Sonntag mit 5:2 über den TV 1884 Marktheidenfeld in nicht einmal 120 Minuten in die Erste Bundesliga.

„Genau so hatten wir uns das vorgestellt, es lief praktisch alles nach Plan“, gab sich Trainer Ralf Treptau auch einen Tag später noch euphorisiert .

Stine Küspert bog das Dameneinzel in fünf Sätzen um

Bereits am Sonnabend hatte der favorisierte TSV 1906 Freystadt (Platz 9 in der abgelaufenen Saison in Liga eins) den TV 1884 Marktheidenfeld (Vizemeister der 2. Bundesliga Süd ) mit 6:1 abgefertigt. Wesentlich „enger“ verlief das Kräftemessen des Nordmeisters mit dem Erstliga-Vertreter. Ging die Partie am Ende zwar knapp mit 3:4 verloren, so war es vor allem Youngster Stine Küspert, die nach zwei verlorenen Sätzen und 0:6-Rückstand im dritten gegen Annabella Jäger in fast aussichtloser Situation den Kopf aus der Schlinge zog und das Dameneinzel schließlich in fünf Sätzen umbog.

„Das hat uns allen noch einmal einen kräftigen Schub gegeben. Wir waren trotz der Niederlage absolut zufrieden. Erst recht, als die angeschlagenen Bjarne Geiss und Stasa Poznanovic am späten Sonnabend grünes Licht für das entscheidende Duell mit Marktheidenfeld gaben“, so Treptau.

Doppel Lucas Bednosch/Rafal Hawal legte im "Endspiel" den Grundstein

Im „Endspiel“ legten Lucas Bednosch/Rafal Hawel im zweiten Herrendoppel den Grundstein (11:7, 11:6, 11:6-Sieg über Specht/Pröstler). Mehr kämpfen mussten Gregory Mairs und Bjarne Geiss, aber auch hier behielt das Wittorfer Duo die Oberhand über Ames/Hippold (12:10,/11:8,13:11). Zum Knackpunkt sollte das Damendoppel werden. Im vierten Satz standen Stepper/Keil schon dicht vor dem Triumph, ehe erneut Stine Küspert den Zauberstab auspackte und an der Seite ihrer Partnerin Stasa Poznanovic im Fünfsatzkrimi für den 3:0-Zwischenstand sorgte.

Der Rest war reine Formsache. Konnte Marktheidenfeld zunächst mit Siegen von Tim Specht über Lucas Bednorsch sowie Brid Stepper über Katrin Schadlowski verkürzen, so hieß der große Gewinner schließlich hochverdient Blau-Weiß. Mairs/Küspert (11:5, 11:5, 11:7 über Pröstler/Keil) im Mixed ließen ebenso nichts anbrennen wie Rafal Hawel bei seinem abschließenden Einzel-Durchmarsch über Ames (11:9, 11:5, 11:5).

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Ein Artikel von
Alexander Holzapfel
Ressortleiter Sport

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