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Oh Captain! Mein Captain!

Briefe vom Balkan -Tag 11 Oh Captain! Mein Captain!

Guten Tag aus Kroatien! Alle reden über den Trainer. Ich möchte die Kapitänsfrage stellen. Als Deutschland 2016 Europameister wurde, bei der Geburtsstunde der Bad Boys, fehlte Uwe Gensheimer verletzt. Das war gut so.

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DHB-Kapitän Uwe Gensheimer.

Quelle: Sascha Klahn

Varazdin. Der Stern von Dahmke, Kühn, Häfner, Wolff ging auf. Als Dagur Sigurdsson und sein Team in Krakau im Goldregen ihren Triumph genossen, stand Gensheimer plötzlich in der ersten Reihe. Später beim Empfang bei der Kanzlerin auch. Das missfiel so manchem Mitspieler. Uwe machte die Raute, Steffen Weinhold und Christian Dissinger, die sich in Polen aufgeopfert hatten, waren nicht eingeladen.

Seitdem ist viel passiert. Die Schmach von Paris konnte auch der Weltklasse-Spieler von PSG nicht verhindern, litt selbst unter dem plötzlichen Tod seines Vaters. Und heute? In Kroatien hat Gensheimer seinen Status als Leader der Bad Boys pulverisiert. Der 31-Jährige mag der beste Linksaußen der Welt sein, eine schillernde Figur auf und neben dem Feld, die ihre Mitspieler mitreißt, ist er nicht. Als er am Sonntag früh gegen Rune Dahmke ausgewechselt wurde, verkroch sich Gensheimer in sich selbst, schlich später schmalkreuzig durch die Mixed Zone. Jetzt, da es drauf ankommt, steht er nicht mehr in der ersten Reihe.

Der Bundestrainer sollte das Amt neu vergeben, die Mannschaft selbst entscheiden lassen. Dem ruhigen, intelligenten Steffen Weinhold oder dem charismatischen, extrovertierten Finn Lemke würden die Bad Boys folgen. Dobar dan iz Hrvatske!

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Ein Artikel von
Tamo Schwarz
Sportredaktion

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