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Sportmix Quarterback Turner im Interview
Sport Sportmix Quarterback Turner im Interview
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07:21 19.04.2018
Von Thomas Pfeiffer
Im verregneten Testspiel gegen die Elmshorn Fighting Pirates (28:7) deutete Canes-Quarterback Clayton Turner (Mitte) sein Potenzial an.
Kiel

Mister Turner, wie fühlen Sie sich im bis vor kurzem noch kalten, nassen und windigen Kiel?

Clayton Turner: (lacht) Das ist schon ein Unterschied zu meiner Heimat. Ich bin in Atlanta (US-Bundesstaat Georgia, d. Red.) geboren und aufgewachsen, da ist es erheblich wärmer und trockener. Aber jetzt scheint ja auch in Kiel der Frühling zu kommen. Und die Menschen hier sind sehr freundlich und aufrichtig, das genieße ich.

Wann und warum haben Sie sich entschieden, in Deutschland Football zu spielen?

Ein Bekannter, der vor ein paar Jahren einmal in der Zweiten Liga spielte, sagte mir, die German Football League sei die stärkste Klasse in Europa. Das hat mich neugierig gemacht, ich habe mich informiert. Und hier bin ich.

Was wissen Sie über die GFL?

Noch nicht allzu viel, das muss ich zugeben. Über die beiden dominierenden Teams Lions Braunschweig und Schwäbisch Hall Unicorns bin ich im Bilde. Aber ich werde mich natürlich vor jedem Match ausführlich mit dem Gegner beschäftigen. Wir haben hier eine Regel: Am Montag wird das Spiel vom Wochenende per Video analysiert, ab Dienstag gilt die volle Konzentration dem nächsten Match.

Welchen Eindruck haben Sie von ihrem neuen Team nach der witterungsbedingt nicht optimalen Vorbereitung und nur einem Testspiel?

Vom ersten Freiluft-Training an hat die Mannschaft trotz des teilweise schlechten Wetters in jeder Einheit große Fortschritte gemacht. Und dieser Prozess wird ja auch während der Saison anhalten.

Was können die Canes in ihrem Jubiläumsjahr erreichen?

Da denke ich wie ein Trainer: Es geht immer nur um das nächste Match. Es macht keinen Sinn, in der Frühphase der Saison an den German Bowl zu denken. Ich habe kein persönliches Ziel außer Spiele zu gewinnen.

Welchen Quarterback-Stil bevorzugen Sie?

Ich habe im Alter von zwölf Jahren mit dem Football angefangen und neben Quarterback auch Receiver und Safety gespielt. Außerdem war ich auch im Basketball, Baseball und Fußball aktiv, letzteres als Stürmer allerdings nur mit mäßigem Erfolg. Nach all den Erfahrungen bin ich jetzt ein Passspieler, aber wenn ich selbst laufen muss, dann laufe ich. Meine Aktionen hängen auch immer davon ab, welche Taktik Erfolg verspricht.

Welches sind Ihre Stärken und Schwächen?

Ich übernehme Verantwortung auf dem Platz, auch verbal. Das gehört zu dieser Position. Verbessern muss ich noch meine Laufarbeit.

Das gesamte Interview lesen Sie in der Donnerstag-Ausgabe der Kieler Nachrichten. 

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