Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Sportmix Dost schießt VfL zum 1:0 - Ibisevic mit Fehlschuss
Sport Sportmix Dost schießt VfL zum 1:0 - Ibisevic mit Fehlschuss
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
23:00 26.08.2012
Die Stuttgarter Ibrahima Traore (l) und Martin Harnik (r) setzten den Wolfsburger Ricardo Rodriguez unter Druck. Quelle: Marijan Murat

e.

Beide Teams boten eine spannende, spritzige und gutklassige Partie. Lange fehlten trotz guter Chancen vor 48 280 Zuschauern in der Mercedes-Benz Arena nur die Tore. "Ich bin nicht sauer, weil die Jungs alles gegeben haben. Es war ein unglaublich intensives Spiel mit hohem Tempo", sagte VfB-Sportdirektor Fredi Bobic dem TV-Sender LIGA total!. "Ich mache Vedad Ibisevic keinen Vorwurf. Der Fußball schreibt schöne Geschichten und manchmal auch tragische." Wolfsburgs Trainer Felix Magath meinte über Torschütze Dost: "Er ist ein Glücksfall für uns - und ich hoffe, dass wir auch für Bas Dost ein Glücksfall sind."

Die zur Hälfte neu formierte Wolfsburger Startformation präsentierte schon erstaunlich homogen und eingespielt. Vor allem Heimkehrer Diego bot als kreative Schaltzentrale im Mittelfeld eine bärenstarke Leistung. Der Brasilianer bestimmte mit viel Übersicht und klugen Pässen Tempo und Rhythmus beim VfL.

VfB-Trainer Bruno Labbadia nahm gegenüber dem 2:0 gegen Moskau nur eine personelle Änderung vor: Der gegen die Russen nach seiner Einwechslung groß auftrumpfende Ibrahima Traoré rückte für Shinji Okazaki auf die linke Außenbahn im offensiven Mittelfeldteil. Abwehrchef Serdar Tasci spielte wegen eines gegen Moskau erlittenen Mittelhandbruchs mit einer Karbonschiene an der rechten Hand.

Wolfsburg entwickelte von Beginn an viel Druck, spielte couragiert nach vorn und hatte im ersten Durchgang mehr und etwas bessere Chancen. Bei einem Kopfball von Dost konnte sich VfB-Verteidiger Tim Hoogland gerade noch dazwischenstellen (2.). Ashkan Dejagah schoss aus Nahdistanz über die Latte (15.). Ivica Olic köpfte nach einem Konter nur knapp am Tor vorbei (34.).

Bei den Stuttgartern stand Maza bei seinem annullierten Kopfballtreffer wohl hauchdünn im Abseits (22.). Zudem gewann VfL-Keeper Diego Benaglio das Laufduell gegen VfB-Stürmer Ibisevic um Sekundenbruchteile und konnte den Ball wegschlagen (34.).

Auch nach dem Seitenwechsel hinterließ das Team von Trainer Felix Magath zunächst den etwas reiferen und zielstrebigeren Eindruck. Die neue Sturmspitze Dost hatte mit einem Kopfballaufsetzer erneut die erste gute Möglichkeit (54.). Dann traf VfB-Verteidiger Arthur Boka bei einem direkten Freistoß nur das Außennetz (69.). Und den Gewaltschuss des nach gut einer Stunde für Traoré eingewechselten Cacau parierte Benaglio glänzend (73.).

Der VfB gewann nun zunehmend die Oberhand, so dass die Gäste nur noch gelegentlich zu Entlastungsangriffen kamen. Aber der erhoffte Treffer zum Heimsieg wollte nicht fallen. Die VfL-Abwehr um den starken Naldo stand sicher. Und beinahe hätte Diego seinen hervorragende Leistung noch mit dem Siegtreffer gekrönt (83.). In der spannenden Schlussphase vergab dann Ibisevic den möglichen VfB-Sieg - Dost schlug hingegen für Wolfsburg zu.

Spieldaten:

Ballbesitz in %: 60,5 - 39,5

Torschüsse: 10 - 13

gew. Zweikämpfe in %: 47,5 - 52,5

Fouls: 16 - 23

Ecken: 7 - 6

Quelle: optasports.com

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Hannover 96 und Schalke 04 haben im einzigen Sonntagsspiel der Fußball-Bundesliga 2:2 gespielt. Für die Heimmannschaft aus Hannover war es ein glücklicher Punktgewinn.

26.08.2012

Mit einem 58:27 (28:7, 13:7, 7:7, 10:7) über die Lübeck Cougars sicherten sich die Kiel Baltic Hurricanes vor 2965 Fans im Holsteinstadion den Meistertitel in der German Football League (GFL) Gruppe Nord. Im Konfettiregen ließ sich das Team auf der Tribüne feiern, Quarterback Jeff Welsh reckte stolz die Champion-Trophäe in den Himmel.

Dagmar Treichel 26.08.2012

Mehr in Kürze

dpa

26.08.2012
Anzeige