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Sportmix Fürth zu Gast beim Lieblingsgegner Mainz 05
Sport Sportmix Fürth zu Gast beim Lieblingsgegner Mainz 05
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15:16 30.08.2012
Fürths Trainer Mike Büskens hofft auf drei Punkte in Mainz. Quelle: Peter Steffen

23 Mal standen sich die beiden Fußball-Clubs bislang in Pflichtspielen gegenüber, 15 Mal verließen die Franken als Sieger den Platz. Den Mainzern trieb es in der Zweiten Liga stets den Angstschweiß auf die Stirn, wenn es gegen die Kleeblätter ging.

FSV-Coach Trainer Thomas Tuchel rechnet daher auch mit einer schweren Aufgabe, wenn in der Coface Arene das Flutlicht angeht. "Es wäre fatal, einen Pflichtsieg auszugeben, nur weil uns ein Aufsteiger gegenübersteht", warnte Tuchel und erinnerte an die eigene Vergangenheit. "Es ist noch nicht lange her, da waren wir diejenigen, die sich königlich über jeden großen Verein amüsiert haben, den wir schlagen konnten."

In der Rolle des Underdog fühlen sich auch die Fürther wohl. Trotz des erstmaligen Aufstiegs in die Eliteklasse ist im Frankenland der Realitätssinn nicht verloren gegangen. "Wir können nicht immer 1. Liga spielen, aber wir wollen dauerhaft die Chance haben hin- und herzupendeln", beschrieb Fürths Präsident Helmut Hack im Fachmagazin "Kicker" die Zielsetzung.

Als Vorbild dient den Grün-Weißen dabei auch der kommende Gegner Mainz 05. "Das ist vergleichbar mit uns, aber wir dürfen nichts nachahmen", meinte Hack. Trainer Büskens setzt vor allem darauf, dass seine Profis die Erlebnisse in der Bundesliga in sich aufsaugen und ihre Fehler schnell abstellen. "Wir müssen in dieser Liga sehr schnell lernen. In der Bundesliga sind die Aufgaben halt ein wenig höher gesetzt. Du brauchst Überzeugung. Das haben wir gegen Bayern zu selten gezeigt", sagte Büskens mit Blick auf das klare 0:3 gegen den Rekordmeister.

Den Mainzern ist die Umstellung auf das höhere Niveau längst gelungen. Inzwischen sind die 05er bereits fester Bestandteil der Bundesliga und sind besonders zu Hause gefürchtet. "Es gibt angenehmere Aufgaben, als unter Flutlicht gegen uns zu Hause anzutreten", sagte Tuchel, der am Mittwoch seinen 39. Geburtstag feierte.

Für den ehrgeizigen Coach ist es nicht leicht, sich auf den ersten Heimgegner einzustellen. "Gegen Fürth müssen wir auf alles gefasst sein. Die Spannweite dessen, was kommen kann, ist groß. Es ist fast unmöglich, aus ihrem Auftaktspiel gegen die Bayern etwas abzuleiten", sagte der FSV-Coach. Tuchel setzt daher auf die eigenen Stärken: "Wir haben eine genaue Vorstellung von dem, was wir auf den Platz bekommen wollen."

dpa

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