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Sportmix U 21 bereit für Playoffs: "Signal an die anderen Teams"
Sport Sportmix U 21 bereit für Playoffs: "Signal an die anderen Teams"
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10:15 08.09.2012
Die deutschen Spieler bedanken sich nach dem 3:0-Sieg über Weißrussland beim Publikum. Quelle: Malte Christians

Die Bilanz ist beeindruckend und stärkt das Selbstbewusstsein der deutschen U-21-Fußballer deutlich. "Wir haben gezeigt, dass mit uns zu rechnen ist. Das ist ein Signal an die anderen Teams", sagte Angreifer Maximilian Beister am Freitagabend nach dem souveränen 3:0-Erfolg über Weißrussland. Doch die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den Blick längst auf die nächsten Partien gerichtet.

Von der Maximalausbeute mit zehn Siegen aus allen zehn Gruppenspielen der EM-Qualifikation trennt die deutschen Youngster nur noch ein Erfolg im abschließenden Match gegen Bosnien-Herzegowina am Montag (17.00 Uhr) in Sarajevo. Weit wichtiger sind aber die Playoff-Partien, die vom 12. bis 16. Oktober ausgetragen werden. Nur die Sieger der sieben Relegationsduelle, die am 14. September ausgelost werden, sind neben dem Gastgeber bei der nächsten EM in Israel dabei. Mit einem Sieg über das DFB-Team hat auch Bosnien-Herzegowina noch die Chance, als einer der vier besten Gruppenzweiten an der Relegation teilzunehmen.

In Sarajevo will sich die deutsche Mannschaft weiter auf die Playoffs einstimmen. Gegen Weißrussland war dies bereits gut gelungen. Die Osteuropäer konnten keine Akzente setzen, dafür zeigte sich die deutsche Auswahl um Kapitän Lewis Holtby von ihrer spielstarken Seite. "Ich bin zufrieden mit dem Engagement meiner Mannschaft, die sich von der destruktiven Spielweise der Weißrussen nicht entmutigen ließ", meinte DFB-Trainer Rainer Adrion. Sein Team war bereits vor dem Match sicher für die Playoffs qualifiziert und konnte daher ohne Druck agieren.

Beister (58. Minute), der Dortmunder Moritz Leitner (64./Handelfmeter) und Sebastian Polter (75.) vom 1. FC Nürnberg belohnten mit ihren Treffern in Rostock vor 5732 Zuschauern die Bemühungen der Adrion-Elf, die immer wieder ihre Offensive ankurbelte und zugleich taktisch clever agierte. "Mit dem 1:0 ist der Knoten geplatzt. Daran wollen wir anknüpfen. Zehn Siege wären eine besondere Marke", erklärte der Hamburger Beister.

In Bosnien will Adrion an einer besseren Chancenverwertung arbeiten. Für die Torwartposition scheint er seine Lösung gefunden zu haben. Gegen Weißrussland schenkte der Coach dem Leverkusener Bernd Leno in dessen zweiten U 21-Spiel das Vertrauen. Oliver Baumann (SC Freiburg) und Kevin Trapp (Eintracht Frankfurt), die sich die Einsätze in den vorherigen Qualifikationspartien geteilt hatten, mussten auf die Reservebank.

dpa

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