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Verteidigung bleibt bei Freispruch

Prozess gegen Olympia-Trainer Verteidigung bleibt bei Freispruch

Im Missbrauchs-Prozess gegen einen Olympia-Schwimmtrainer ist auch nach dem fünften Verhandlungstag kein Ende in Sicht. Das Kieler Amtsgericht setzte am Montag nach der nicht-öffentlichen Anhörung eines Zeugen zwei weitere Verhandlungstermine am 5. und 24. Oktober fest.

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Kiel. Auch dann sei aber noch kein Urteil abzusehen, sagte die Vorsitzende des Schöffengerichts, Juliane Schroeter. Der Trainer ist wegen sexuellen Missbrauchs einer Schutzbefohlenen angeklagt. Er soll eine ihm anvertraute junge Kieler Schwimmerin in 18 Fällen von 2004 bis 2006 missbraucht haben. Dem Mann drohen im Falle einer Verurteilung bis zu vier Jahre Haft. Die Verteidigung kündigte zwei weitere Beweisanträge an. "Wir bleiben bei unserer Verteidigungslinie Freispruch", sagte Anwältin Annette Marberth-Kubicki. Das Gericht hat bislang rund 18 Anträge der Verteidigung abgelehnt.

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Missbrauchsprozess in Kiel
Foto: Nach dem medienträchtigen Auftakt des Missbrauchsprozesses gegen einen Schwimmtrainer der deutschen Olympiamannschaft im August wurde es still um die Vorwürfe mutmaßlicher Sex-Kontakte zu einer minderjährigen Kieler Leistungssportlerin.

Nach dem medienträchtigen Auftakt des Missbrauchsprozesses gegen einen Schwimmtrainer der deutschen Olympiamannschaft im August wurde es still um die Vorwürfe mutmaßlicher Sex-Kontakte zu einer minderjährigen Kieler Leistungssportlerin. Neun Tage verhandelte das Schöffengericht unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Freitagnachmittag wird das Urteil erwartet.

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