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Sportmix Kühn-Ausfall schockt deutsche Handballer
Sport Sportmix Kühn-Ausfall schockt deutsche Handballer
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21:54 31.10.2018
Julius Kühn zog sich im Kosovo einen Kreuzbandriss zu und verpasst die Weltmeisterschaft im Januar. Quelle: Monika Skolimowska/dpa
Pristina

„Das ist eine furchtbare und schlimme Nachricht für ihn persönlich, für Melsungen und die Nationalmannschaft", sagte Bundestrainer Christian Prokop.

Kühn war in der vergangenen Saison mit über 200 Treffern bester Torschütze der Handball-Bundesliga und zählte in der Nationalmannschaft in den vergangenen Jahren zum Stammpersonal.

Mann für die leichten Tore

„Er war die Wurfmaschine im Team. Wenn gar nichts ging, konnte er sich immer noch einen Wurf nehmen. So einen Spieler haben wir jetzt nicht mehr", schrieb der frühere Nationalspieler und TV-Experte Stefan Kretzschmar in seiner Sky-Kolumne.

Noch nach dem Gastspiel im Kosovo hatte Prokop festgestellt: „In puncto Chancenverwertung haben wir noch Steigerungspotenzial.“

Nun muss er umplanen. Umso mehr rücken Steffen Fäth (Rhein-Neckar Löwen), Fabian Böhm (Hannover) und Niclas Pieczkowski (Leipzig) in die Verantwortung.

Letzte Tests im Dezember

Am 10. Dezember nominiert Prokop sein vorläufiges 28er-Aufgebot für die WM. Spätestens bis zum Eröffnungsspiel in Berlin muss er seinen Kader dann auf 16 Spieler reduzieren.

Empfehlen können sich seine Spieler noch in drei Testpartien: Am 12. Dezember in Rostock gegen Polen, am 4. Januar in Hannover gegen Tschechien sowie am 6. Januar in Kiel gegen Argentinien. Spätestens dann muss Prokop wissen, auf welche Spielmacher und Schützen im rechten Rückraum er bei der WM vertrauen will.

Von KN

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