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Sportmix Werder beendete Freiburger Heimserie
Sport Sportmix Werder beendete Freiburger Heimserie
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22:31 26.09.2012
Joseph Akpala von Bremen bejubelt seinen Treffer zum 1:1-Ausgleich. Quelle: Patrick Seeger

durch das Bundesliga-Premierentor ihres nigerianischen Neuzugangs Joseph Akpala (47.) und einen Treffer von Aaron Hunt (59.) nach einem Pausen-Rückstand noch die Wende. Jonathan Schmid hatte den SC vor 23 000 Zuschauern mit einem direkt verwandelten Freistoß (21.) in Führung gebracht. Damit warten die Breisgauer seit nunmehr zwölf Begegnungen gegen Werder auf einen Sieg. Für die Bremer war die Partie dagegen die perfekte Generalprobe für das Spitzenspiel am Samstag gegen Tabellenführer Bayern München.

"Heimserie hin oder her, das tut einfach weh. Die Niederlage war total unnötig", sagte Freiburgs Keeper Oliver Baumann nach der ersten Heimniederlage seit dem 1:4 gegen Dortmund am 17. Dezember 2011 ernüchtert. "Die schlauere Mannschaft hat gewonnen", meinte Teamkollege Max Kruse. Vor allem in der Schlussphase ließen die Platzherren zu viele Gelegenheiten liegen. Bremens Hunt versuchte erst gar nicht, den schmeichelhaften Sieg schönzureden. "Das war eines unserer schlechtesten Spiele dieser Saison, dafür haben wir heute gewonnen."

Streich vertraute der gleichen Elf, die am Samstag beim 0:0 in Düsseldorg einen Punkt geholt hatte. Sein Kollege Thomas Schaaf rotierte hinten links Lukas Schmitz rein, dafür musste Theodor Gebre Selassie auf die Bank und Kapitän Clemens Fritz rückte auf rechts. Der pfeilschnelle Sturmsolist Akpala löste bei seinem Liga-Debüt in der Anfangsformation Nils Petersen ab.

Werder hatte bei der Anfahrt ins Stadion einige Probleme. geriet in einen Verkehrsstau und war schließlich dank Polizeihilfe erst eine Dreiviertelstunde vor Spielbeginn im Stadion. Auf dem regennassen Rasen fanden die Bremer allerdings ohne Verzögerung ins Spiel und hatten bereits nach 100 Sekunden die erste Chance. Baumann konnte einen Freistoß von Hunt gerade noch um den Pfosten lenken. Es entwickelte sich ein intensives Spiel - nur Passgenauigkeit und gefährliche Torszenen fehlten auf beiden Seiten.

Wild gestikulierend mahnte Streich seine Mannschaft von der Seitenlinie aus immer wieder zu mehr Ruhe. Aus einem ruhenden Ball resultierte dann die Freiburger Führung. Nach einem Foul an Kruse zirkelte Schmid den fälligen Freistoß aus 20 Metern perfekt über die Mauer ins linke obere Eck (36.). Defensiv stimmte die Ordnung beim SC ohnehin, den Norddeutschen fiel in der Vorwärtsbewegung trotz der spielstarken Hunt, Eljero Elia, Marko Arnautovic und Akpala zunächst wenig ein. Daran änderte sich auch bis zur Halbzeit nichts.

So höhepunktarm die ersten 45 Minuten waren, so unterhaltsam waren die zweiten. Unmittelbar nach dem Wiederanpfiff verpasste der überzeugende Kruse das 2:0 (46.) - Werders Torhüter Sebastian Mielitz rettete aus vier Metern. Praktisch im Gegenzug veredelte Akpala einen Bilderbuchkonter über zwei Stationen. Arnautovic leitete auf dem rechten Flügel Elias Traumpass über die Abwehr direkt in die Mitte und der 1,5 Millionen Euro teure Neuzugang vom FC Brügge vollendete zum überraschenden Ausgleich.

Auf einmal war die Freiburger Organisation dahin. Weder bekam mehr Räume und den Zugriff auf diese Partie. Das 2:1 durch Hunt nach schönem Zuspiel von Kevin de Bruyne war fast die logische Konsequenz. Streich konnte es nicht fast nicht mehr mitansehen. Der SC-Coach und das Publikum trieben den SC zu einer leidenschaftlichen Schlussoffensive, doch es reichte nur noch zu einem Pfostenschuss von Daniel Caligiuri (85.).

Spieldaten:

Ballbesitz in %: 56,6 - 43,4

Torschüsse: 18 - 5

gew. Zweikämpfe in %: 51,9 - 48,1

Fouls: 15 - 24

Ecken: 7 - 2

Quelle: optasports.com

dpa

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