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Sportmix THW-Torwart Wolff ist der Daddel-König
Sport Sportmix THW-Torwart Wolff ist der Daddel-König
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22:00 20.09.2018
Von Merle Schaack
Schalten beim Zocken von Spiel- und Trainingsbetrieb ab: Lucas Biere (Baltic Hurricanes, v.li.), Sebastian Firnhaber (THW Kiel), Benedikt Englmann (Canes) und Andreas Wolff (THW). Quelle: Frank Peter
Kiel

Wolffs Teamkollege Sebastian Firnhaber und die Football-Spieler der Kiel Baltic Hurricanes Dominik Englmann und Lucas Biere waren bei einer Aktion zum 30. Geburtstag des Kieler Einkaufszentrums Sophienhof angetreten, um sich mit Fans im erfolgreichsten Rennspiel aller Zeiten zu messen.

Schnell war aber klar: Die Sportler, die zum Abschalten vom Spiel- und Trainingsbetrieb gerne mal eine Runde zocken, waren für die meisten Passanten nicht zu schlagen. Also entwickelte sich ein spaßiges, aber durchaus mit sportlichem Ehrgeiz geführtes Duell, insbesondere zwischen Wolff und Englmann. 

Spannendes Duell zwischen Wolff und Englmann

"Diese eine blöde Schildkröte hat mich den ersten Platz gekostet", schimpfte Wolff, nachdem er die erste Runde gegen den Wide-Receiver verloren hatte. Eine Runde später war die Revanche geglückt. Und obwohl die beiden Kontrahenten sich anschließend auf ein Unentschieden einigten, blieb Wolff nach Punkten (54) der Sieger des Tages.

Kein Wunder, immerhin ist er laut Teamkollege Firnhaber der beste Gamer der Zebras. "Er ist ein Freak", sagt "Flamme", der selbst auch gerne mal eine Runde zockt. "Aber eher auf der Playstation." Bei ihm stehen Rollenspiele hoch im Kurs, während Wolff am liebsten "Call of Duty" oder "Fortnite" spielt.

Lernen von den Stars der Szene

"Flamme ist eher ein Casual Gamer, aber ich spiele schon richtig viel", erzählt Wolff. Der 27-Jährige Profisportler wird beim E-Sport selbst zum Fan, überlegt, mit seiner Freundin in die USA zu fliegen, um dort ein Event der Call of Duty World League (CWL) live zu erleben. "Man kennt ein paar Spieler von Youtube und fiebert als Europäer natürlich mit den Europäern mit", sagt er.

Von den Größen der Szene guckt er sich Kniffe für sein eigenes Spiel ab. "Die Präzision, die Entscheidungen - die können alles besser." Kritik am E-Sport, er sei ohne Aktivität und langweilig, kann er deshalb nicht nachvollziehen. "Wer sagt, E-Sport ist langweilig, kann auch sagen, Handball sei langweilig."

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