Der THW Kiel feierte am Mittwochabend seinen 31. Sieg im 31. Saisonspiel der Handball-Bundesliga. Die „Zebras“ besiegten in der ausverkauften Sparkassen-Arena die vom Abstieg bedrohte HSG Wetzlar mit 33:27 (19:16). Ein letztlich klarer Erfolg, den sich das Team von Alfred Gislason allerdings hart erarbeiten musste.
Auf den ersten Blick ist alles klar: Der THW Kiel empfängt in der Handball-Bundesliga am Mittwoch (20.15 Uhr) die HSG Wetzlar - der Souverän also das Kellerkind, das nach langer Talfahrt derzeit in einen Abgrund blickt. Aber diese Hessen sind einen zweiten Blick wert.
Der THW Kiel ist auf dem Weg zur „perfekten Meisterschaft“ nicht zu stoppen. Am Sonntagmittag gewannen die Zebras beim Ex-Meister HSV Hamburg in einem emotionsgeladenen Spiel mit 38:34 (21:17) und schraubten ihr Punktekonto auf 60:0.
Überragender Meister, DHB-Pokal-Gewinner, und im Champions League-Final-Four dabei: Kiel ist in dieser Saison das Maß aller Dinge im deutschen Handball. Seine Bilanz ist ebenso beeindruckend wie ernüchternd für die Konkurrenz. Was machen die Kieler anders?
Die deutsche Meisterschaft ist bereits seit dem 1. Mai unter Dach und Fach, am Wochenende machte der THW Kiel mit dem Gewinn des DHB-Pokals dann das Double perfekt. Doch damit nicht genug.
Nach einer kleinen Feier und ein paar spielfreien Tagen geht der THW Kiel auf die Jagd nach Handball-Titel Nummer drei. Der Champions-League-Sieg hat nun oberste Priorität.
Spektakulärer Neuzugang für den THW? Offenbar hat der frisch gebackene Pokalsieger einen Nachfolger für Torhüter Omeyer gefunden.
Der THW Kiel ist zum achten Mal DHB-Pokalsieger. Im Endspiel bezwang der deutsche Meister und Double-Gewinner die SG Flensburg-Handewitt. Nun heißt das Ziel Champions-League-Sieg.