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THW Kiel siegt: 3:2:1 – meins!

Gegen TuS N-Lübbecke THW Kiel siegt: 3:2:1 – meins!

Mit einem deutlichen 29:19 (16:8)-Erfolg hat sich der THW Kiel in die EM-„Pause“ verabschiedet. Die Zebras taten sich gegen TuS N-Lübbecke eine Viertelstunde lang schwer – mit einem taktischen Kniff bekamen sie das 60. und letzte Kieler Spiel des Jahres aber in den Griff.

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Domagoj Duvnjak traf gegen TuS N-Lübbecke mehrfach für den THW Kiel.

Quelle: Uwe Paesler

Kiel. Die Partie THW Kiel gegen TuS N-Lübbecke begann zäh. Lag den Zebras etwa das Weihnachtsessen schwer im Magen? „Kann sein“, sagte ein grinsender Marko Vujin nach der Partie. „Aber Lübbecke hat auch sehr lange gespielt.“ Die Kieler 6:0-Abwehr stand ordentlich, aber nicht überragend; vorn startete der THW mit drei Fehlwürfen. Den ersten Treffer besorgte Niclas Ekberg nach viereinhalb Minuten per Siebenmeter.

Nach knapp 15 Minuten rückte die TuS-Abwehr offensiver auf THW-Spielmacher Miha Zarabec heraus, der bis dato oft gleich zwei Abwehrspieler gebunden hatte, und störte das Kieler Spiel empfindlich. Im Angriff brachte Ex-Zebra und jetziger Lübbecke-Coach Aaron Ziercke den siebten Feldspieler, bejubelte eine 6:5-Führung und zwang sein Pendant Gislason zu einer Reaktion.

Patrick Wiencek zeigte sich bärenstark

Domagoj Duvnjak ersetzte Lukas Nilsson und setzte sich an die Spitze einer 3:2:1-Deckung, die den Gästen kaum noch Platz zur Entfaltung ließ. Und in der Offensive steigerte sich der THW merklich. Angeführt von einem wieder einmal bärenstarken Patrick Wiencek am Kreis, der nicht nur selbst jederzeit torgefährlich war, sondern seinen Mitspielern immer wieder Lücken freisperrte und so Abschlüsse aus dem Rückraum ermöglichte, preschten die Zebras nun voran.

In der zweiten Halbzeit blieb der THW Kiel zwar zwischen Minute 34 und 41 ohne eigenes Tor, ließ aber nichts mehr anbrennen, sondern schraubte die Führung gar weiter in die Höhe. Lübbecke, mit nur 13 Mann nach Kiel angereist, hatte schlicht nichts entgegenzusetzen. Und so konnte THW-Coach Gislason rotieren, die Belastung vor den anstehenden Nationalmannschaftslehrgängen verteilen.

Wolff zweimal am Kopf getroffen

Ein bisschen kribbelig wurde es nur noch, als Andreas Wolff in der 53. Minute zum zweiten Mal in dieser Partie am Kopf getroffen wurde und Ante Kaleb wie schon Kenji Hövels in Durchgang eins einige Takte zu erzählen hatte. Der Kieler Vorsprung pendelte sich bei zehn Treffern ein und erlaubte den Zebras, in der Schlussviertelstunde einen Gang zurück zuschalten. Am Ende verabschiedete sich der THW mit einem ungefährdeten 29:19 (16:8) und besten Wünschen für die Fans in der Arena vom Jahr 2017.

Die einzelnen Spielzüge können Sie auch im Liveticker nachlesen.

Hier sehen Sie Bilder vom Spiel THW Kiel gegen TuS N-Lübbecke

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