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THW Kiel THW Kiel empfängt MT Melsungen
Sport THW Kiel THW Kiel empfängt MT Melsungen
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07:00 27.09.2018
Von Tamo Schwarz
Ein Kampf um jeden Millimeter: Im März in der Sparkassen-Arena setzte sich der THW Kiel mit Miha Zarabec (Mitte) und Raul Santos (hinten rechts) mit 32:31 gegen die MT Melsungen durch. Quelle: Uwe Paesler
Kiel

Für den 33-Jährigen, der nach einem urologischen Eingriff erst in vier Wochen wieder ins Training einsteigen kann, wird voraussichtlich Sebastian Firnhaber in den Kader rücken. Auch Rückraumspieler Christian Dissinger, vor elf Tagen noch von einer Grippe außer Gefecht gesetzt, ist wieder dabei. „Die Grippe ist ausgestanden, wir haben gut trainiert, an unseren Problemen gearbeitet“, sagt THW-Trainer Alfred Gislason. Probleme im Spiel der Zebras wurden zuletzt besonders in der Offensive offenbar. Sogar beim 34:20 gegen die SG BBM Bietigheim agierte der THW im Angriff phasenweise statisch, wenig dynamisch. Ein Fortschritt im Positionsspiel blieb in dieser Saison weitestgehend aus.

Kühn überragt bisher mit 38 Toren

Das soll sich nun gegen die Nordhessen ändern in einer Partie, die getrost das Prädikat Schlüsselspiel verdient. Eine Niederlage – die dritte in dieser Saison – hätte für den Rekordmeister bei dann 6:6 Punkten erneut fatale Folgen. In der Vorsaison setzte sich der THW in eigener Halle mit 32:31 durch, wurde auswärts von der MT beim 25:29 ganz schön durchgeschüttelt. Rückraum-Rechtshänder Julius Kühn machte in beiden Begegnungen zusammen 13 Tore. „Besonders in Melsungen haben wir ihn nicht in den Griff gekriegt. Und momentan ist er in der Form seines Lebens“, so Gislason. Mit 38 Treffern ist der 25-jährige Nationalspieler, der in dieser Woche unter den Folgen einer Weisheitszahn-OP leidet, derzeit zweitbester Feldtorschütze der Liga.

Große Veränderungen im Kader der Zebras sind nicht zu erwarten. Niclas Ekberg wird aller Voraussicht nach wieder für Ole Rahmel auf die Rechtsaußenposition rücken, auch wenn dieser, so Gislason, „seine Chance wirklich wieder gut genutzt hat“. Auf dem linken Flügel sprechen die Vorzeichen für den Dänen Magnus Landin, der zuletzt meist den Vorzug vor Rune Dahmke bekam. Gislason: „Schwer zu sagen, woran es liegt. Aber Rune ist noch nicht in Form.“

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Tamo Schwarz 25.09.2018