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THW Kiel Zebras wollen "Big Points" in Mannheim
Sport THW Kiel Zebras wollen "Big Points" in Mannheim
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09:05 13.10.2018
Von Merle Schaack
Die Löwen Patrick Groetzki (v.li) und Andy Schmid gegen Domagoj Duvnjak und Lukas Nilsson vom THW: Beide Titelanwärter sind noch auf der Suche nach der nötigen Konstanz,um in der Tabelle ganz nach oben zu klettern. Quelle: imago/Claus Bergmann
Kiel

Der THW verlor in Flensburg und Magdeburg, die Löwen spielten unentschieden gegen Leipzig, taten sich  gegen Wetzlar und Gummersbach schwer.

In der Tabelle liegen die Mannheimer hinter der verlustpunktfreien SG Flensburg-Handewitt auf Platz zwei der Tabelle, der THW auf Platz vier. Allerdings haben die Löwen, die vor der Saison Kreisläufer Hendrik Pekeler und Rückraum-Linkshänder Harald Reinkind an die Kieler verloren und zudem mit Ilija Abutovic, Steffen Fäth, Vladan Lipovina, Jesper Nielsen und Jannik Kohlbacher fünf Neuzugänge integrieren mussten, zwei Liga-Spiele weniger absolviert.

Gute Bekannte

In der vergangenen Saison gewannen beide Teams jeweils ihr Heimspiel. Und: Sie kennen sich gut. Mit Niklas Landin, Hendrik Pekeler und Harald Reinkind spielen mittlerweile drei Ex-Löwen beim THW. Bei den Mannheimern haben Andreas Palicka und Gudjon Valur Sigurdsson und nicht zuletzt Trainer Nikolaj Jacobsen eine Kieler Vergangenheit.

Jacobsen findet: "In Flensburg und Magdeburg kann jede Mannschaft verlieren, wir auch. Unser Unentschieden gegen Leipzig tut mehr weh als die Niederlagen des THW."

Gislason: Kein Alles-oder-Nichts-Spiel

Auch Alfred Gislason, dessen Mannschaft bei einer weiteren Niederlage ein Sechs-Punkte-Rückstand auf die Tabellenspitze droht, will von einem Alles-oder-Nichts-Spiel im Meisterschaftskampf nichts wissen. "Die Saison ist noch lang", sagt er. "Mit zwei Punkten in Mannheim hätten wir viel gewonnen. Aber dazu dürfen wir uns nicht so viele Schwäche-Phasen leisten wie gegen Wetzlar."

Im direkten Duell zwischen THW Kiel und Rhein-Neckar Löwen können Nuancen entscheiden. Ein Blick auf die Details.
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