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THW Kiel Serdarusic plant Rückkehr als Trainer
Sport THW Kiel Serdarusic plant Rückkehr als Trainer
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00:15 20.08.2013
Von Wolf Paarmann
Beim Abschiedsspiel von Marcus Ahlm (re.) saß Noka Serdarusic auf der Kieler Trainerbank. Quelle: Paesler (Archiv)
Kiel

Noka Serdarusic übernahm im Sommer 1993 den Trainerposten beim THW Kiel und führte den Verein prompt zur Meisterschaft. Seiner ersten von elf, die er mit den Zebras gewinnen sollte, ehe er im Sommer 2008 entlassen wurde. Der 62-Jährige heuerte anschließend in Personalunion als Trainer bei der slowenischen Nationalmannschaft und RK Celje an. Beide Ämter gab er im Herbst 2010 auf. Seitdem hat er nicht mehr als Trainer gearbeitet.

Herr Serdarusic, können Sie sich vorstellen, wieder als Trainer zu arbeiten?

Ja. Ich muss nicht, aber wenn alles passt, ist das denkbar. Ich hatte zuletzt gesundheitlich Probleme, da hätte mich eine solche Aufgabe überfordert. Aber jetzt geht es mir wieder blendend. Auch mein Arzt sagte mir erst vor ein paar Tagen, dass ich wieder in der Lage sei, den Stress in einem solchen Job gut auszuhalten.

Wie nervös waren Sie vor der Rückkehr nach Kiel?

Überhaupt nicht. Warum auch? Als ich damals Trainer geworden bin, hatte der THW zuvor 32 Jahre lang nichts gewonnen. Da war nur Ödnis. Heute ist es selbstverständlich, dass der THW um Titel mitspielt. Die Vergangenheit haben viele vergessen. Ich habe mich gefreut, nach Kiel zu kommen. Schließlich bin ich auch sehr stolz darauf, was ich mit meinen Jungs hier erreicht habe.

Welches Verhältnis haben Sie zu Marcus Ahlm?

Ein sehr gutes, zwischen uns hat es nie Streit gegeben. Marcus ist einer der wenigen Spieler, die mich auch nach jahrelanger Zusammenarbeit noch überraschen konnten. Obwohl wir jeden Tag miteinander gearbeitet haben, kam er eines Tages zu mir, um mich zu bitten, mit ihm Einzelunterricht zu machen. Er hatte wohl das Gefühl, dass ihm was fehlte, und er so noch mehr von mir lernen konnte.

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