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THW Kiel Zebras empfangen TBV Lemgo Lippe
Sport THW Kiel Zebras empfangen TBV Lemgo Lippe
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18:01 03.09.2018
Von Tamo Schwarz
Matchwinner beim 25:24 des TBV Lemgo Lippe gegen Wetzlar: Der Niederländer wurde nach seinem neunten Treffer in letzter Sekunde von seiner Mannschaft gefeiert und zu Boden gerissen. Quelle: imago/Eibner
Kiel

Dienstag Lemgo, am Sonnabend Derby bei der SG Flensburg-Handewitt – die englische Woche hat es in sich für den Rekordmeister, der bei den Eulen noch Luft nach oben hatte. In der neuen offensiven Deckung klafften vor der Pause große Lücken, nach dem Seitenwechsel ließ sie hingegen nur noch acht Tore zu.

Nervöser Anfang der Zebras

Während der ersten 30 Minuten offenbarten die THW-Rückraumspieler Schwächen im Positionsspiel und beim Torabschluss. In der zweiten Hälfte besserte sich auch das. „Mich hat das nicht überrascht. Ein typisches erstes Spiel, da gehört Nervosität dazu. Insgesamt war ich nicht unzufrieden, auch weil die Jungs alles auf dem Feld geregelt haben. Aber klar ist auch, dass vieles besser werden muss“, sagte THW-Trainer Alfred Gislason, während er sich am Montag im Videostudium bereits mit dem nächsten Gegner beschäftigte.

Der kommt am Dienstag mit neuem Namen, aus dem TBV Lemgo wurde der TBV Lemgo Lippe. So soll die Akquise von Sponsoren und Zuschauern in der Region weiter vorangetrieben werden. Trotz des hervorragenden Abschneidens auf Rang neun nach der überstandenen Talsohle der letzten Jahr kamen in der Vorsaison im Schnitt nur 3716 Fans in die Lipperlandhalle (neu: Phoenix-Contact-Arena) – so wenig wie seit der Saison 2003/2004 nicht mehr.

Nur ein Neuzugang beim TBV Lemgo

Sportlich hat Trainer Florian Kehrmann die Ostwestfalen nach dem Fast-Abstieg 2017 wieder in ruhige Gewässer geführt, musste vor seiner fünften Saison als Chefcoach nur den Schweden Jonathan Carlsbogård (Redbergslids IK) in ein eingespieltes Team integrieren. Mit dem 37-jährigen Niederländer Fabian van Olphen hat der 23-jährige Schwede allerdings den Schlüsselspieler im Lemgoer Rückraum vor sich. Am Donnerstag gegen die HSG Wetzlar erzielte van Olphen nicht nur neun Tore, sondern versetzte seine Mannschaft in buchstäblich letzter Sekunde mit dem Siegtreffer in einen emotionalen Ausnahmezustand.

Bei den Zebras kehrt der zuletzt krank ans Bett gefesselte Rechtsaußen Ole Rahmel voraussichtlich zurück in den Kader. Für ihn könnte Kreisläufer Nummer drei Sebastian Firnhaber weichen.

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