Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
THW Kiel Erkenntnisse im November der Superlative
Sport THW Kiel Erkenntnisse im November der Superlative
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:32 05.11.2018
Von Tamo Schwarz
Hier kommt Christoffer Rambo! Der Mindener Linkshänder fegte Miha Zarabec (li.) einfach aus dem Weg. Quelle: Noah Wedel
Minden/Kiel

Vom „November der Superlative“ war die Rede. Aber warum eigentlich? Sieben Spiele in drei Wettbewerben (1x DHB-Pokal, 2x EHF-Cup, 4x Bundesliga) bedeuten schließlich nur das, was gefühlt ein Jahrzehnt lang im Herbst und Winter Kieler Alltag war. Nichtsdestotrotz, vor dem ersten Advent könnte die Siegesserie der Kieler auf 15 Erfolge anwachsen, wenn sich Berg- und Talfahrten wie am Sonntag in Minden in Grenzen halten. „Dieses Jahr wissen wir einfach, wie stark wir sind. Und wenn wir 60 Minuten durchziehen bis zum Ende, muss unser Gegner schon sehr gut spielen, um uns zu schlagen“, sagte Kiels phasenweise überragender Halblinker Lukas Nilsson dort nach dem Abpfiff als Antwort auf die Frage, was denn anders sei in dieser Saison, in der dem drohenden Einbruch im tiefsten Tal auch zu fortgeschrittener Spielzeit noch ein explosives Aufbäumen, eine überragende Schlussphase folgen konnte.

Ab dem 15. November wird es für die Zebras atemlos

Ihren nächsten Auftritt haben die Zebras erst am Sonntag (16 Uhr) in der Sparkassen-Arena gegen Frisch Auf Göppingen, atemlos wird es dann ab dem 15. November mit den Spielen beim Bergischen HC (15.11.), gegen Drammen (EHF-Cup/18.11.), gegen die Füchse Berlin (22.11.), in Drammen (25.11.) sowie im Pokal-Viertelfinale gegen Melsungen (27.11.).

Am 29. November wird dann – hoffentlich mit dem THW – die Gruppenphase im EHF-Cup ausgelost. Ein Wettbewerb, von dem GWD Minden als momentaner Tabellen-Achter (12:10 Punkte) gar nicht so weit entfernt ist. In den Stolz über das gegen den haushohen Favoriten geleistete mischte sich darum auch selbstbewusster Frust. „Ich bin sehr enttäuscht. Zu viele einfache Fehler und ein guter Andreas Wolff im Kieler Tor haben den Ausschlag gegeben. Es ist schade, weil wir vor so einer tollen Kulisse gespielt haben. Volle Halle, geile Atmosphäre. Die Zuschauer hatten heute mehr verdient. Und wir vielleicht auch“, sagte Rückraumspieler Christoffer Rambo. Ex-Zebra Kim Sonne brachte es so auf den Punkt: „Wir wollten mehr.“ Und das war dann auch die größte Gemeinsamkeit von GWD und THW. Dem fehlten anschließend nur zwei Tore zum Sprung auf Platz zwei der Bundesliga, was Lukas Nilsson trocken quittierte: „Das regeln wir dann im nächsten Spiel

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!
THW Kiel Sebastian Firnhaber - Die Flamme am Lodern halten

Sebastian Firnhaber wird in Minden gebraucht und funktioniert. Zuvor kam er kaum zum Einsatz. Diese Situation beschreibt der 24-jährige Kreisläufer und Abwehrspezialist des THW Kiel als „mental anspruchsvoll“.

Tamo Schwarz 05.11.2018

Acht Tore Vorsprung: Der THW Kiel hat das Auswärtsspiel bei GWD Minden am Sonntag mit 37:29 (19:17) gewonnen. Mit jeweils acht Treffern waren Domagoj Duvnjak und Lukas Nilsson die besten Werfer.

04.11.2018

Als klarer Favorit reist Handball-Rekordmeister THW Kiel am Sonntag (16 Uhr) zum Bundesliga-Aufsteiger von 2016, GWD Minden. Für beide Teams geht es darum, nach der Länderspielpause den Lauf fortzusetzen, den sie zuletzt in der Liga hatten.

Merle Schaack 03.11.2018