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THW Kiel THW muss erst am 22.12.2018 wieder ran
Sport THW Kiel THW muss erst am 22.12.2018 wieder ran
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10:00 09.12.2018
Von Tamo Schwarz
Was ist denn da los? Die siebenminütige Pause zu Beginn des Spiels am Donnerstag, weil die Hallenuhr streikte, war für Hendrik Pekeler, Domagoj Duvnjak, Andreas Wolff und Patrick Wiencek (von links) ungewollt. Quelle: Uwe Paesler
Kiel

Erst am kommenden Donnerstag bittet THW-Kiel Chefcoach Alfred Gislason seine Schützlinge wieder zum Training, verbringt die kommenden Tage selbst in seinem Haus in Wendgräben bei Magdeburg, während Assistenzcoach Filip Jicha weiter an seiner A-Trainerlizenz feilt.

„Die Spieler, die hier bleiben, trainieren teilweise individuell mit Athletiktrainer Hinrich Brockmann“, sagt der Trainer des THW Kiel. Nicht nur wegen insgesamt 17 Siegen in Folge zeigt sich Gislason mit dem bisherigen Saisonverlauf „sehr zufrieden“. „Ich bin besonders zufrieden damit, wie die Jungs als Mannschaft auftreten. Das ist ein anderes Gefühl als in den letzten zwei Jahren. So überstehen sie auch schwierige Situationen leichter.“

Einzig das vom 17. Spieltag in den September vorgezogene Match beim SC Magdeburg ist auch für Gislason ein kleiner Stachel im Fleisch der Zebras: „Ich hätte lieber das Spiel gegen Magdeburg nicht vorgezogen. Jetzt nur zwei Minuspunkte zu haben, wäre schöner.“

Vier Nationalspieler des THW mit den Bad Boys im Einsatz

Das findet auch Kreisläufer Patrick Wiencek: „Schade, wir sind im Flow, haben jetzt so lange kein Spiel mehr. Jetzt genieße ich das freie Wochenende, dann geht es am Montag nach Rostock.“ Ein Pflichtspiel steht für den Rekordmeister erst am 22. Dezember 2018 (20.30 Uhr) bei der SG BBM Bietigheim wieder auf dem Programm.

In der kommenden Woche sind derweil nur die deutschen Nationalspieler im THW-Dress – Andreas Wolff, Steffen Weinhold, Patrick Wiencek und Hendrik Pekeler – gefordert, absolvieren mit den Bad Boys einen Lehrgang in Rostock inklusive Testspiel gegen Polen am Mittwoch (19 Uhr, Stadthalle).

THW-Kiel-Linksaußen Rune Dahmke wurde dieses Mal nicht von Bundestrainer Christian Prokop berücksichtigt, verbringt die freien Tage in Kiel, ebenso wie Marko Vujin, der am Freitag mit seiner Familie seinen 34. Geburtstag feierte.

Wieder der alte THW Kiel

Der Serbe war am Donnerstag selbst Teil einer Mini-Misere mit einem der insgesamt vier verworfenen Siebenmetern, wollte daraus aber keinen Trend ableiten: „Manchmal gibt es solche Tage. Aber heute war das nicht schlimm. Wir sind wieder der alte THW, der Spiele auch ohne außergewöhnlich gute Leistung mit zehn Toren gewinnen kann.“ Auch Alfred Gislason wollte aus den verworfenen Strafwürfen „keine große Sache“ machen.

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