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THW Kiel THW Kiel schlägt Gummersbach 31:25
Sport THW Kiel THW Kiel schlägt Gummersbach 31:25
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18:47 21.10.2018
Spieler des THW Kiel jubeln nach dem Spiel. Quelle: Uwe Anspach/dpa (Symbolfoto)
Kiel

Beste Werfer waren mit jeweils sechs Treffern der Kieler Niclas Ekberg und der Gummersbacher Moritz Preuß. Die Gäste aus Gummersbach hielten in der ersten Halbzeit - wie auch schon bei ihrer 24:30-Niederlage gegen die Rhein-Neckar Löwen - sehr gut mit. In der 21. Minute führte der THW nur knapp mit 11:10. Dann aber kam das Tempospiel der "Zebras" ins Rollen, die bis zur Pause einen Sechs-Tore-Vorsprung herausgeworfen hatten.

Zehn-Tore-Führung nach der Pause

Per Siebenmeter erhöhte der Schwede Ekberg in der 40. Minute auf 25:15. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war die Partie entschieden. Danach wechselte THW-Trainer Alfred Gislason viel durch. Phasenweise kam seine Mannschaft aus dem Tritt und verlor Bälle an die auf die offensive 5:1-Variante umgestellte Gummersbacher Abwehr. Zwischen der 53. und 57. Minute gelang den Zebras kein Tor, so dass Gummersbach noch einmal auf fünf Tore verkürzen konnte (29:24/56.).

Der Kieler Sieg geriet allerdings zu keiner Zeit in Gefahr. "Das war eine solide Leistung von uns, und so lange wir zwei Punkte geholt haben, können wir zufrieden sein", sagte Ekberg. "Wenn man erst mal aus dem Rhythmus gekommen ist, ist es schwer, wieder in die Spur zu finden. Daran müssen wir noch arbeiten."

Kiel weiterhin Dritter

Dazu hat der THW zunächst allerdings keine Möglichkeit. Zunächst fahren die Spieler zu ihren jeweiligen Nationalmannschaften. Nach der Länderspielpause wegen der Qualifikationsrunden zur Europameisterschaft 2020 spielen die Kieler, die weiterhin auf dem dritten Platz liegen, am 4. November beim TSV GWD Minden.

Statistik

THW Kiel: N. Landin (1.-38. Minute/9 Paraden/1 Tor), Wolff (ab 38./3) – Duvnjak 3, Reinkind 4, M. Landin 5/3, Firnhaber n.e., Kristjánsson, Wiencek, Ekberg 6/3, Rahmel, Dahmke 3, Zarabec 1, Bilyk 6, Pekeler 2, Nilsson.

VfL Gummersbach: Lichtlein (1.-30. Minute und bei einem 7m/3 Paraden), Puhle (ab 31./3) – Schröter 4, Martinovic 4, Vukovic, Baumgärtner, Sommer 6, Köpp, Villgrattner, Herzig n.e., Becker, Preuss 6, Pouya Norouzi 4, Busch 1.

Schiedsrichter: Kern/Kuschel (Bellheim/Haßloch) – Strafminuten: THW 2 (Pekeler), VfL 8 (Vukovic, 2x Pouya Norouzi, Schröter) – Siebenmeter: THW 6/6, VfL 1/0 (N. Landin pariert Martinovic) – Spielfilm: 1:0, 2:2 (4.), 5:3, 7:7 (13.), 10:8, 11:10 (21.), 15:12, 19:12 (30.), 19:13 – 20:13, 20:15 (33.), 26:15 (43.), 27:18, 28:21 (51.), 29:24, 31:25 – Zuschauer: 10285 in der ausverkauften Kieler Sparkassen-Arena.

Von KN-online/dpa

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