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THW Kiel "Spiel bis zur 50. Minute offen halten"
Sport THW Kiel "Spiel bis zur 50. Minute offen halten"
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19:20 29.09.2018
Von Merle Schaack
Nikolas Katsigiannis spielte in der Saison 2015/16 für den THW Kiel, dann kehrte er zum HC Erlangen zurück und will sich mit den Franken im Mittelfeld der Liga etablieren. Quelle: imago/Eibner/Michael Bermel
Kiel

Herr Katsigiannis, der HC Erlangen ist mit nur einem Sieg aus den ersten fünf Spielen schlechter als geplant in die Saison gestartet. Am Freitag gelang Sieg Nummer zwei gegen den Tabellenletzten Ludwigshafen nur knapp mit zwei Toren. Woran liegt's?

Nikolas Katsigiannis: Das stimmt. Zwei Punkte aus fünf Spielen waren für unsere Ziele ein bisschen zu wenig. Das Spiel bei den Eulen war ein harter Fight. Kein schönes Handball-Spiel, aber für uns in der jetzigen Situation ein wichtiger Befreiungsschlag. Woran das liegt? Ich vergleiche es immer mit der Schule: Wenn man eine schlechte Klausur schreibt, hat man zu wenig gelernt. Und das Lernen ist bei uns das Training. Wir müssen besser trainieren.

Mit Michael Haaß, Nicolai Theilinger und Andreas Schröder sind auch wichtige Spieler verletzt...

Katsigiannis: Und in Ludwigshafen ist auch noch Christoph Steinert umgeknickt. Klar, die fehlen uns. Aber sie sind nicht der Hauptgrund. Wir müssen einfach im Spiel auf die Platte bringen, was wir uns vornehmen. Das hat bisher zu selten geklappt.

Was rechnen Sie sich in Kiel aus?

Katsigiannis: (lacht). Also ich persönlich nehme mir immer vor, das Spiel bei einem Favoriten bis zur 50. Minute offen zu halten. Wenn das gelingt, kann in der Schlussphase viel passieren und die Chancen, dass man etwas holen kann, steigen. In der Ostseehalle zu spielen ist natürlich immer etwas Besonderes. Das habe ich unseren jungen Spielern auch schon gesagt. Ich habe dort bisher als Gast noch nie einen Punkt geholt - mal schauen, was am Sonntag passiert.

Sie haben selbst ein Jahr für den THW gespielt. Haben Sie noch Kontakt nach Kiel?

Katsigiannis: Ja, ab und zu ist noch ein bisschen Kontakt da, und man schreibt sich mal. Aber dass ich in Kiel war ist auch schon zwei Jahre her, von daher wird es langsam weniger.

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