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THW Kiel Zebras wollen in Gudme den Gruppensieg
Sport THW Kiel Zebras wollen in Gudme den Gruppensieg
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16:19 02.03.2019
Von Tamo Schwarz
THW-Rückraumspieler Nikola Bilyk (rechts) im Hinspiel gegen Josef Pujol (GOG Gudme). Der Österreicher ist derzeit in Topform.
Kiel

Die Zebras werden von rund 500 Fans in acht Reisebussen (und zahlreichen Autos) begleitet. Was für ein Timing: Mit einem Sieg bei GOG könnte der dreimalige Cupgewinner schon nach dem vierten von sechs Matches in der Gruppe D den Gruppensieg und damit die Qualifikation für das Final Four an der Förde perfekt machen. Mit dann 8:0 Punkten wären die Zebras nicht mehr von der Spitzenposition zu verdrängen.

Linksaußen Magnus Landin freut sich auf die Heimat

„Es ist schön zu wissen, dass wir das klarmachen können. Dann wäre das erledigt. Aber die restlichen Spiele wollen wir natürlich auch gewinnen“, sagt THW-Rückraumspieler Nikola Bilyk, der beim 29:25-Sieg bei der MT Melsungen am Donnerstag seine wiedergewonnene Topform unterstrich. Auch Linksaußen Magnus Landin freut sich auf die Heimat, auch wenn es für ihn – anders als beim großen Bruder Niklas – nur eine kleine Rückkehr ist. „Ich war mit 16 ein Jahr in Gudme, habe schon noch Freunde dort. Aber Gudme und Kolding ist in Dänemark wie Flensburg-Handewitt und Kiel in Deutschland – und ich habe vier Jahre lang in Kolding gespielt.“ Sagt der 23-Jährige mit einem vorfreudigen Grinsen.

Rechtsaußen Ole Rahmel weiß: „Für den Kopf wäre ein Sieg ganz wichtig. Dann können wir danach ruhig aufspielen.“ Bilyk, Landin, Rahmel – allesamt Beispiele für überzeugende Darbietungen in der Kasseler Rothenbach-Halle. Landin oder Wolff (Tor), Landin oder Dahmke (Linksaußen), Ekberg oder Rahmel (Rechtsaußen), zudem Lukas Nilsson, der in Halbzeit eins den durchwachsen agierenden Domagoj Duvnjak ablöste um im zweiten Abschnitt wiederum Tempomacher Miha Zarabec Platz zu machen – THW-Trainer Alfred Gislason mangelt es derzeit nicht an Optionen. „Es ist ein gutes, beruhigendes Gefühl, dass ich momentan so viele Möglichkeiten habe, die alle funktionieren“, so der Isländer.

Gislason: "Das Ergebnis vom Hinspiel bedeutet nichts"

Auf Rechtsaußen Niclas Ekberg wird Gislason nach überstandenem Fieber-Infekt am Sonntag voraussichtlich wieder bauen können, lehnt Rückschlüsse aus dem deutlichen 37:23 im Hinspiel allerdings ab: „Melsungen war doch ein gutes Beispiel – auch in Gudme können wir ein anderes Spiel erwarten als in Kiel. Das Ergebnis vom Hinspiel bedeutet am Sonntag nichts. Gudme war extrem nervös in Kiel, das wird nicht ein zweites Mal so sein.“ Bei den Dänen, die nach einem 30:33 am Mittwoch bei Sønderjyske auf Platz zwei der heimischen Håndbold Ligaen stehen, hat sich indes im Wochenverlauf eine zentrale Personalie für die Zukunft geklärt: Trainer Nicolej Krickau hat seinen Vertrag bei GOG bis 2022 verlängert – um Titel nach Südfünen zu holen.

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