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THW Kiel THW hakt Königsklasse noch nicht ab
Sport THW Kiel THW hakt Königsklasse noch nicht ab
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18:51 01.05.2018
Von Tamo Schwarz
Domagoj Duvnjak (li.) und Emil Frend-Oförs nach dem bitteren Ausscheiden im Viertelfinale bei Vardar Skopje. Quelle: imago
Kiel

28:27 bei Vardar Skopje gewonnen, trotzdem ausgeschieden – zum zweiten Mal in Folge steht kein Handball-Bundesligist im Final Four der Champions-League. Nach dem tragischen Ausscheiden im Viertelfinale geben die Zebras die Hoffnung auf eine Teilnahme in der Königsklasse aber noch nicht auf.

„Wir haben diese Saison keinen Titel, wollen aber schnell wieder Champions League spielen.“, sagte Spielmacher Domagoj Duvnjak trotzig. Marko Vujin ergänzte: „Wann wir wieder Champions League spielen? Noch ist die Saison nicht vorbei.“

EHF stellt der Bundesliga nur noch zwei Stratplätze zur Verfügung

Verblüffend groß die Hoffnung der Zebras, obwohl die Europäische Handballföderation EHF zuletzt unmissverständlich klargemacht hat, der Bundesliga für die kommende Saison nur zwei Plätze und nicht wie zuletzt einen weiteren Startplatz per Wild Card zur Verfügung zu stellen.

THW-Trainer Alfred Gislason, der 2019 als THW-Trainer aufhört: „Dass es mein Abschied aus der Champions League gewesen sein könnte, spielt keine Rolle. So ganz glaube ich das eh noch nicht und gebe die Hoffnung nicht auf.“

Konkurrenz wünscht sich Zebras in der Champions League

Viktor Szilagyi, Sportlicher Leiter der Zebras, ergänzte: „Ich höre auch von Konkurrenten, zum Beispiel aus Skopje, dass sie sich wünschen, uns in der nächsten Saison in der Champions League wiederzusehen. Wir müssen erst einmal schauen, welchen Platz wir erreichen, Platz vier und damit die Qualifikation für einen internationalen Wettbewerb, ist mindestens das Ziel. Dann müssen wir schauen, welche Signale aus der Handball-Bundesliga oder der EHF kommen.“

Miha Zarabec verrät seinen Traum: „Ich hoffe einfach, dass wir eine Wild Card bekommen. Der THW ist der beste Verein der Welt. Es wäre schade, wenn wir nicht in der Champions League spielen. Die EHF hat irgendwie ein Problem mit der Bundesliga, aber ich hoffe, dass alle noch ein Einsehen haben.“

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