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Blick in den 02.10.2017

Tipps und Termine Blick in den 02.10.2017

Muschelwoche am Bootshafen, Jazz im Statt-Café und eine wichtige Gesetzesänderung. In Kiel werden am ersten offiziellen Behördenarbeitstag nach der Gesetzesänderung für die "Ehe für alle" die ersten gleichgeschlechtlichen Ehen geschlossen. Was am 2. Oktober sonst noch passiert, zeigt unser Blick in den Tag.

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Am Kieler Bootshafen können am 2. Oktober Muscheln gegessen werden.

Quelle: dpa

Jazz am Montag

Immer am ersten und dritten Montag im Monat trifft sich das Statt-Quartett im Statt-Café, Andreas-Gayk-Straße 31 in Kiel, und spielt von 20 bis 22 Uhr Jazz. So auch am 2. Oktober. Der Eintritt ist frei, Spende erbeten.

Wochenmärkte werden vorverlegt

Der Tag der Deutschen Einheit am Dienstag bringt den Terminkalender der Stadtverwaltung durcheinander. Während der Wochenmarkt in Elmschenhagen am 3. Oktober ersatzlos ausfällt, finden die Märkte in der Wik und in Gaarden bereits am Montag, 2. Oktober, statt.

Stadtteilbürgerämter geschlossen

Die Stadtteilbürgerämter in Pries/Friedrichsort, in Neumühlen-Dietrichsdorf und in Elmschenhagen bleiben am Montag, 2. Oktober, geschlossen. Ausweispapiere, die in den Stadtteilbürgerämtern beantragt wurden, können an diesem Tag in der Einwohnermeldestelle im Rathaus, Fleethörn 9, abgeholt werden.

Ehe für alle - Hochzeit in Kiel

In Kiel wird am 2. Oktober das erste gleichgeschlechtliche Paar verheiratet. Tanja und Sabine Röttger lassen sich trauen und wandeln damit ihre eingetragene Lebenspartnerschaft um. An diesem ersten regulären Behördenarbeitstag mit dem neuen Recht gehen im Kieler Standesamt noch mehr Paare die Ehe ein.

Muscheltage am Bootshafen

Auch am 2. Oktober findet am Bootshafen ab 12 Uhr wieder die „Muschelwoche am Bootshafen“ statt. Im beheizten Muschelzelt bereiten die Muschelkocher vom Karolinen Catering die fangfrische Meeresdelikatesse im klassischen Gemüse-Weißwein-Sud zu. Frische Austern werden vor den Augen der Gäste geöffnet und serviert.

Totes Baby im Papierkorb - Mutter vor Gericht

Im Prozess um ein totes Baby im Abfallkorb einer Bushaltestelle in Sülfeld im Kreis Segeberg werden am 2. Oktober die Plädoyers von Staatsanwaltschaft und Verteidigung erwartet. Zuvor will das Kieler Landgericht noch Zeugen hören. Die 23 Jahre alte Mutter des Kindes hatte vor dem Kieler Landgericht unter Tränen ausgesagt, dass sie auf ihrer Flucht aus Eritrea nach Deutschland in Libyen wochenlang vergewaltigt und schwanger geworden sei. Sie ist wegen Totschlags angeklagt.

Sie soll ihr Baby zwischen dem 10. und 13. Oktober 2015 nach der Geburt getötet und am Straßenrand abgelegt haben. Das kleine Mädchen wurde am 15. Oktober gefunden und in Sülfeld bestattet. Laut psychiatrischem Gutachten ist die Mutter durch die Vergewaltigungen schwer traumatisiert und war zur Tatzeit wahrscheinlich nicht voll schuldfähig. Die 23-Jährige hatte vor Gericht ausgesagt, sie könne sich nicht an die Geburt und das Kind erinnern. Bei einer Verurteilung wegen Totschlags drohen der Angeklagten zwischen 5 bis 15 Jahren. Im minder schweren Fall ist eine Freiheitsstrafe von einem bis zehn Jahren vorgesehen. Das Urteil ist für den 4. Oktober geplant.

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Ein Artikel von
KN-online (Kieler Nachrichten)

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