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Blick in den 10.04.2017

Schleswig-Holstein Blick in den 10.04.2017

Mädchensportwoche in Kiel, Prozessbeginn gegen die mutmaßlichen Mopo-Brandstifter und ein Prozess vor dem Jugendgericht in Norderstedt: Das sind die Themen des Tages für Montag, 10.04.2017.

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Zwei Angeklagte stehen in Norderstedt vor Gericht.

Quelle: Angelika Warmuth/dpa

Prozess vor dem Jugendgericht in Norderstedt

Kiel. In der Nacht des 25.05.2016 sollen sich zwei Angeklagte in Henstedt-Ulzburg getroffen haben, um „ein bisschen Geld zu machen“. Zunächst sollen die beiden Angeklagten aus einem Gartenschuppen vier Fahrräder entwendet haben, indem sie diesen aufhebelten. Anschließend sollen sie Stoffdächer von mehreren abgestellten Fahrzeugen mittels eines Messers aufgeschnitten und aus diesen Wertsachen, wie z. B. Navigationsgeräte, entwendet haben. Durch diese Handlungen soll insgesamt ein Schaden von ca. 15.000,00 € entstanden sein. Nun stehen sie vor dem Jugendgericht in Norderstedt.

Förderung von Projekten für junge Flüchtlinge

Die Landesregierung hat im vergangenen Jahr Haushaltsmittel bereitgestellt für die Entwicklung und Durchführung von Haft vermeidenden, ambulanten Maßnahmen, die auf straffällig gewordene junge Zuwanderer ausgerichtet sind. Derartige erzieherisch-pädagogisch wirkende Maßnahmen, sollen aufkeimendes kriminelles Verhalten nachhaltig verhindern und zu besserer gesellschaftlicher Integration beitragen. Für die ersten drei ausgewählten Projekte wird Justizministerin Anke Spoorendonk am Montag, 10. April 2017, im Uwe-Seeler-Fußballpark in Malente Förderbescheide übergeben.

Mädchensportwoche in Kiel

Am Montag, 10. April, zeigen die BMX-Profis Fjonn Dutzmann und Lara Lessmann im Bikepark Timmerberg in der Wik (Flintkampredder bis zum Ende durchgehen) erste Kniffe und Tricks auf dem BMX-Rad. Nachwuchs-Bikerinnen, die mitmachen möchten, müssen eine Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten mitbringen.

Prozess gegen mutmaßliche „Mopo“-Brandstifter beginnt

Aus Verärgerung über Mohammed-Karikaturen in der „Hamburger Morgenpost“ sollen vier jungen Männer vor gut zwei Jahren Feuer im Verlagsgebäude gelegt haben. Vor dem Hamburger Landgericht beginnt am Montag (9.30 Uhr) ein Prozess gegen die Angeklagten im Alter zwischen 20 und 22 Jahren wegen versuchter schwerer Brandstiftung.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft sollen sie im Januar 2015 zunächst versucht haben, eine Schule in Hamburg-Altona mit Molotowcocktails in Brand zu setzen. In dem Gebäude habe sich auch die Wohnung des Hausmeisters befunden. Schüler hatten die Karikaturen nach dem Terroranschlag auf die französische Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ aufgehängt.

In der folgenden Nacht sollen die Angeklagten aus demselben Grund versucht haben, Feuer im Verlagsgebäude der „Mopo“ zu legen. Die Molotowcocktails zündeten in einem Archivraum, die Feuerwehr konnte ein Ausbreiten der Flammen verhindern. Die Zeitung hatte die Karikaturen am 8. Januar 2015 auf der Titelseite gedruckt. Am Vortag hatten in Paris zwei Islamisten zwölf Menschen ermordet, darunter mehrere bekannte Karikaturisten von „Charlie Hebdo“.

Von KN

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