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Blick in den 11.04.2016

Schleswig-Holstein Blick in den 11.04.2016

Das Bundesverwaltungsgericht beschäftigt sich mit der Elbquerung der A20 bei Glückstadt, in Hamburg wird das Programm für die Elbphilharmonie vorgestellt und Lübecks Polizeidirektion bekommt einen neuen Leiter. Was am 11.04.2016  sonst noch in Schleswig-Holstein Thema ist, erfahren Sie in den Blick in den Tag.

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Was wird aus der Elbquerung bei Glückstadt? Das Bundesverwaltungsgericht verhandelt ab Montag darüber.

Quelle: Verkehrsministerium SH

Klagen zur Elbquerung

Das Bundesverwaltungsgericht verhandelt am Montag und Dienstag über die Klagen gegen die Elbquerung der Autobahn 20 bei Glückstadt. Ein halbes Dutzend Einwendungen gegen den Planfeststellungsbeschluss haben die Leipziger Richter auf dem Tisch. Geklagt haben unter anderem Naturschutzverbände sowie Kommunen. Sie halten den 5,6 Kilometer langen Tunnel für nicht notwendig und nicht finanzierbar. Zudem ziehen sie die Tunnelsicherheit in Zweifel. Das Bundesverwaltungsgericht ist in erster und zugleich letzter Instanz für die Klagen zuständig. Wann ein Urteil gesprochen wird, ist noch offen. In der Regel legt das Gericht am Ende der mündlichen Verhandlungen einen späteren Verkündungstermin fest.

Flüchtlinge in Schleswig-Holstein

Innenminister Stefan Studt gibt am Montag seine Pläne für die künftige Unterbringung neuer Flüchtlinge in Schleswig-Holstein bekannt. Der SPD-Politiker legt am Nachmittag vor der Presse dar, wie er auf den Rückgang der Zahl neu ankommender Schutzsuchender reagieren will. Die Erstaufnahme-Einrichtungen mit fast 13.000 Plätzen sind nur etwa zu einem Drittel ausgelastet. Im März trafen 1180 Flüchtlinge ein. Davon blieben 628 nach der Registrierung im Land. Der Rest reiste in andere Bundesländer weiter. Im Januar und Februar waren insgesamt noch 6600 gekommen, von denen gut 4000 blieben. Der klare Rückgang im März geht darauf zurück, dass die Balkanroute für Flüchtlinge mittlerweile dicht ist.

Nach Sturz: Wahlkreisversammlung

In Pahlen will die CDU nach dem Franzen-Klömmer-Sturz einen neuen Landtagskandidaten wählen. Die Wahlkreisversammlung in der Eiderhalle beginnt um 19.30 Uhr.

Prozesse

Ein Prozess um die brutale Vergewaltigung einer jungen Frau auf dem Weg zur Arbeit beginnt am Montag vor dem Landgericht Kiel.

In Hamburg wird um 10 Uhr das Urteil im Prozess gegen drei ehemalige Vorstände des Solarunternehmens Conergy erwartet. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen Bilanzfälschung und Insiderhandel vor. Der frühere Chef des Unternehmens, Dieter Ammer, war bereits im Oktober 2015 freigesprochen worden.

Neuer Leiter

Schleswig-Holsteins Innenminister Stefan Studt überträgt um 11 Uhr die Leitung der Polizeidirektion Lübeck an Polizeidirektor Norbert Trabs.

Programm für Elbphilharmonie

Neun Monate vor der Eröffnung der Elbphilharmonie wird am Montag in Hamburg das Programm für das erste Halbjahr vorgestellt. Dabei wird Generalintendant Christoph Lieben-Seutter auch das Geheimnis lüften, mit welchem Konzert das spektakuläre Konzerthaus im Hamburger Hafen eröffnet wird. Fest steht bereits, dass das NDR Elbphilharmonie Orchester unter Leitung seines Chefdirigenten Thomas Hengelbrock spielen wird. Am 11. und 12. Januar 2017 wird die Elbphilharmonie nach etlichen Querelen und fast zehnjähriger Bauzeit eröffnet. Die Kosten für das spektakuläre gläserne Gebäude stiegen von 77 auf 789 Millionen Euro.

Untersuchungsausschuss zum Friesenhof

Um 10 Uhr werden im Landtags-Untersuchungsausschuss zu den Missständen im ehemaligen Friesenhof-Mädchenheimen ehemalige Mitarbeiter gehört.

Integrationskurse

In Lübeck startet um 11 Uhr der „Lübecker Integrationskurse plus“ zur beruflichen und sozialen Integration von Flüchtlingen. Das Projekt wird von zahlreichen Lübecker Bildungseinrichtungen getragen und im ersten Jahr von Stiftungen unterstützt.

Ehrennadel des Landes für Flüchtlingshelfer

Ministerpräsident Albig wird am Montag sechs Frauen und Männern für ihren Einsatz in der Flüchtlingshilfe die Ehrennadel des Landes verleihen. Ausgezeichnet werden unter anderem eine Frau aus Nortorf und ein Mann aus Preetz.

Ringvorlesung über Korruptionsforschung und -bekämpfung

Nahezu täglich wird von neuen Korruptionsskandalen in den Medien berichtet. Schmiergeldzahlungen, schwarze Konten und gekaufte Funktionäre gibt es scheinbar überall – in der Wirtschaft und Verwaltung oder im Sport. Doch nur ein Teil der korrupten Taten kommt ans Tageslicht. „Die Erforschung des Dunkelfeldes Korruption stellt uns wissenschaftlich vor große Herausforderungen“, sagt Peter Graeff, Professor für Soziologie an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU). Warum aber werden Menschen korrupt und wie kann man es verhindern? Das Institut für Sozialwissenschaften stellt erstmalig in einer Ringvorlesung ab Montag, 11. April, aktuelle Ergebnisse der Korruptionsforschung und ab dem 20. Juni Wege zur Korruptionsbekämpfung vor. Das Programm zum Download: www.uni-kiel.de/download/pm/2016/2016-094-rv-korruption.pdf Zum Auftakt referiert  Prof. Peter Graeff über "Was bezahlst du mir, damit ich unbestechlich bleibe?" um 18.15 Uhr im Norbert-Gansel-Hörsaal der CAU, Olshausenstraße 40.

Birgit Vanderbeke liest im Literaturhaus

Birgit Vanderbeke liest aus „Ich freue mich, dass ich geboren bin“ um 20 Uhr im Literaturhaus SH, Schwanenweg 13 / Alter Botanischer Garten. Der Eintritt beträgt  8 Euro.  

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Ein Artikel von
KN-online (Kieler Nachrichten)

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