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Blick in den 12.12.2017

Schleswig-Holstein Blick in den 12.12.2017

Am Dienstag beschäftigt sich die Rendsburger Ratsversammlung erneut mit der städtischen Seniorenwohnanlage Neue Heimat, in Preetz findet ein Eltern-Informationsabend zu Legasthenie und Dyskalkulie statt und die Förde-vhs informiert über Polen. Der Tag im Überblick.

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Rechtschreibschwäche betrifft viele Kinder. In Preetz wird darüber am Dienstag informiert.

Quelle: Oliver Berg/dpa

Sitzung zur Neuen Heimat

Kiel. Die Ratsversammlung in Rendsburg beschäftigt ein weiteres Mal mit der städtischen Seniorenwohnanlage Neue Heimat. Diesmal sollen die Politiker einen Termin für einen Bürgerentscheid festlegen. Angestellte und Bewohner haben diesen erzwungen, weil sie die von der Ratsversammlung angestrebte Teilprivatisierung verhindern wollen. Den Bürgerentscheid kann die Ratsversammlung nur noch verhindern, wenn sie den Forderungen der Angestellten und Bewohner nachgibt und bisherige Beschlüsse kippt. Die öffentliche Sitzung beginnt um 16 Uhr im Historischen Rathaus am Altstädter Markt.

Abend zu Legasthenie und Dyskalkulie

Mit dem Thema „Rechenschwäche – Basiswissen, schulrechtliche Regelungen in Schleswig-Holstein und Praxis-Hilfen“ beschäftigt sich der Gesprächskreis Preetz im Landesverband Legasthenie und Dyskalkulie am Diensta ab 20 Uhr in den Schulen am Hufenweg (Eingang Hufenweg). Barbara Seidel-Steffen spricht in ihrem Vortrag über die Stolpersteine und gibt einen Überblick über den Erlass zur Förderung von Schülern mit besonderen Schwierigkeiten im Rechnen und mögliche Hilfen. Lerntherapeutin Angela Hochkeppel ergänzt das Grundlagenwissen durch praktische Anleitungen für kurze spielerische Übungen, mit denen Eltern zu Hause das Lernen unterstützen können. Der Eintritt ist frei.

EU-Fischereiminister entscheiden über Fangquoten für 2018

Die EU-Fischereiminister wollen am Dienstag in Brüssel über die erlaubten Fangmengen für die Nordsee und den Atlantik im Jahr 2018 entscheiden. Die EU-Kommission hatte vorgeschlagen, die Höchstfangmengen für eine ganze Reihe an Beständen zu erhöhen. Beim Aal plädiert die Brüsseler Behörde hingegen für ein umfassendes Fangverbot für das kommende Jahr, um die bedrohte Fischart zu schützen. Es zeichnete sich ab, dass etliche EU-Staaten Bedenken gegen ein derartiges Verbot haben. Daher ist unklar, ob es letztlich angenommen wird. In der Vergangenheit rangen die EU-Staaten bei derartigen Verhandlungen oft bis spät in die Nacht um Kompromisse.

Lübecker Bürgerschaft nimmt zweiten Anlauf für Haushalt 2018

Die Lübecker Bürgerschaft will am Dienstag (16 Uhr) im zweiten Anlauf über den Haushalt 2018 abstimmen. Die reguläre Haushaltssitzung am 30. November war nach fast elf Stunden ohne Ergebnis unterbrochen worden. Grund waren die mehr als 40 Anträge zum Haushalt, in denen die Fraktionen Mehrausgaben von insgesamt rund 15 Millionen Euro fordern. Der vorliegende Entwurf des noch amtierenden Bürgermeisters Bernd Saxe (SPD) sieht ein Defizit von rund 35 Millionen Euro vor. Einnahmen in Höhe von 803 Millionen Euro stehen 838 Millionen Euro Ausgaben gegenüber. Wenn die Bürgerschaft erneut keinen Haushalt verabschiedet, müsste die Stadt mit einem vorläufigen Haushalt ins neue Jahr gehen. Dann dürfte sie laut Gemeindeordnung nur solche Ausgaben tätigen, zu denen sie gesetzlich verpflichtet ist.

Förde-vhs-Kursus zu Polen

Einen Überblick über die lange deutsch-polnische Geschichte erhalten Interessierte in einem Kursus der Förde-Volkshochschule (Förde-vhs). Unter dem Titel „Warschau und Krakau – die Kronjuwelen Polens“ informiert Dozent Wolfgang Heise über die Historie der beiden größten Städte des Landes und betrachtet auch die Gegenwart des modernen und kulturbewussten EU-Mitglieds Polen. Auch das Schicksal des seit vielen Jahrhunderten in Polen ansässigen Judentums wird thematisiert. Der dreitägige Kursus findet jeweils dienstags am 12. Dezember, 19. Dezember und 9. Januar 2018 in der Zeit von 18 bis 19.30 Uhr statt. Treffpunkt ist Raum B.016 im Kieler Haus der Förde-vhs, Muhliusstraße 29/31. Die Teilnahme kostet 20,50 Euro. Anmeldungen nimmt die Förde‑Volkshochschule unter info@foerde-vhs.de, im Internet unter www.foerde-vhs.de oder unter der Kieler Telefonnummer 901‑5200 entgegen.

Neue Leitung des Deutschen Hafenmuseums wird vorgestellt

Auf der Jahrespressekonferenz der Stiftung Historische Museen Hamburg soll am Dienstag (10.30 Uhr) die neue Projektleitung des Deutschen Hafenmuseums vorgestellt werden. Der Bund stellt für das neue Museum 120 Millionen Euro zur Verfügung, 26 Millionen Euro entfallen dabei auf die Überführung und Sanierung der Viermast-Stahlbark „Peking“ von New York nach Hamburg. Die Eröffnung des Museums ist zwischen 2023 und 2025 geplant. Die „Peking“ kam im Sommer nach Hamburg und wird nun auf der Peters Werft in Wewelsfleth bei Glückstadt restauriert. Die Entscheidung über den Standort des neuen Museums ist noch nicht gefallen.

Von KN-online

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